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Bahnhofstragödie

16 Tote in Novi Sad: Ex-Minister muss sich vor Gericht verantworten

16 Tote in Novi Sad: Ex-Minister muss sich vor Gericht verantworten
FOTO: EPA/ANDREJ CUKIC
1 Min. Lesezeit |

16 Tote, ein eingestürztes Vordach – und jetzt stehen hochrangige Köpfe vor Gericht. Serbien zieht Konsequenzen.

Beim Einsturz des Vordachs am Bahnhof Novi Sad am 1. November 2024 kamen 16 Menschen ums Leben. Nun hat ein serbisches Gericht die Anklage gegen den ehemaligen Minister für Bauwesen und Infrastruktur Goran Vesic, seine Assistentin Anita Dimoski sowie die frühere Direktorin der Infrastruktur der Serbischen Eisenbahnen, Jelena Tanaskovic, formal bestätigt. Vesic war am 4. November 2024, wenige Tage nach der Katastrophe, von seinem Amt zurückgetreten. Allen drei wird die Herbeiführung einer allgemeinen Gefahr zur Last gelegt.

Weitere Angeklagte

Darüber hinaus bestätigte das Gericht die Anklage gegen drei weitere Beschuldigte: Milan Spremic, Marina Gavrilovic und Dejan Todorovic. Ihnen werden schwere Vergehen gegen die öffentliche Sicherheit vorgeworfen – konkret unsachgemäße und fehlerhafte Ausführung von Bauarbeiten an dem erst kurz zuvor renovierten Bauwerk.

Serbischen Medienberichten zufolge droht allen Angeklagten eine Freiheitsstrafe von bis zu zwölf Jahren.

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KO KOSMO-Redaktion
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