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Buhrufe

Beate Meinl-Reisinger ausgebuht: „Jetzt hörts mal auf“

Beate Meinl-Reisinger ausgebuht: „Jetzt hörts mal auf“
(FOTO: EPA / George Christophorou)
2 Min. Lesezeit |

4.000 Besucher, ein Volksfest und eine Außenministerin – doch die Stimmung im Festzelt schlug schnell um.

Rund 4.000 Besucher strömten am Samstag zum traditionsreichen Altausseer Bierzelt in der Steiermark. Für politischen Gesprächsstoff sorgte eine Ansprache von Außenministerin und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger. Teile des Publikums reagierten während ihrer Rede mit Buhrufen und Pfiffen. Meinl-Reisinger ließ sich davon nicht stoppen und setzte ihre Ansprache fort.

Meinl-Reisinger wandte sich dabei mit den Worten an die Anwesenden: „Wo es wirklich schön ist. Wo man gerne herkommt. Wo man sich wohlfühlt.“ Als die Reaktionen aus dem Publikum lauter wurden, appellierte sie: „Und jetzt hörts mal auf. Wir sind alle gemeinsam in Österreich.“

FPÖ reagiert prompt

FPÖ-Abgeordneter Markus Leinfellner griff die Szene anschließend auf und veröffentlichte ein Video davon auf Instagram. Dazu schrieb er unter anderem: „Meinl-Reisinger wurde beim Altausseer Kirtog ausgebuht! Die Österreicher haben die Nase voll von dieser Verlierer-Ampel.“

Fest gut besucht

Abseits des politischen Wirbels blieb das Altausseer Bierzelt an beiden Tagen ein gut besuchtes Volksfest. Auch am Sonntag zählte die Veranstaltung wieder rund 4.000 Gäste. Zu den Anwesenden zählten unter anderem die amtierenden Narzissenhoheiten Lisa Kummer, Annalena Pliem und Verena Pfandlsteiner, die das spätsommerliche Wetter auf dem Festgelände genossen.

Insgesamt lockte der dreitägige Altausseer Kiritog laut Land Steiermark rund 20.000 Besucher an. Rund 500 freiwillige Helferinnen und Helfer waren an der Durchführung des traditionellen Volksfestes beteiligt.

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KO KOSMO-Redaktion
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