Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
SERBIEN

Serbische Regierungschefin: „Macht keinen Urlaub in Montenegro“

Serbische Regierungschefin: „Macht keinen Urlaub in Montenegro“
Ana Brnabic, Ministerpräsidentin von Serbien
1 Min. Lesezeit |

Die neuesten Aussagen der serbischen Regierungschefin Ana Brnabić zeigen wohl am besten, wie schlecht die Beziehungen zwischen Montenegro und Serbien sind.

Brnabić kommentierte dabei die Umstände, dass Montenegro am 1. Juni die Grenzen zu mehreren Nachbarstaaten öffnen wird, aber nicht zu Serbien. „Es ist eine klare Nachricht an die BürgerInnen Serbiens. Man sollte nicht dort hinfahren oder Urlaub machen, wo man unerwünscht ist“, sagte die serbische Regierungschefin.

[crp box=“1″ limit=“3″ heading=“1″ offset=“3″]

„Angriff auf Serbien“?
Viele serbische Medien kritisieren die Tatsache, dass Montenegros Grenzen zu Serbien geschlossen bleiben. Generell herrscht in den letzten Monaten und Jahren eher kühle Stimmung in den zwischenstaatlichen Beziehungen. Manche Belgrader Medien sehen in der Entscheidung des montenegrinischen Regierungschefs Milo Đukanović auch einen „Angriff auf Serbien“.

„Ich bitte unsere BürgerInnen hier zu bleiben und nicht dort hinzufahren und ihr Geld auszugeben, wo sie unerwünscht sind“, sagte die serbische Regierungschefin. „Wir werden die Grenzen nicht zumachen für die BürgerInnen Montenegros – das ist nicht unser Stil und wir wollen uns so nicht revanchieren. Aber was wir tun werden, ist die Ankünfte montenegrinischer Krimineller und deren Mafiaclans in Serbien zu verhindern“, so Brnabić abschließend.

[crp box=“1″ limit=“3″ heading=“1″ offset=“0″]

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen

Schreibe einen Kommentar