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AUF GRENZEN UND FLUGHÄFEN

Aktion scharf: Heimreise auf den Balkan zu Weihnachten nicht möglich

Symbolbild (FOTO: iStockphoto)

Das Innenministerium soll für die Weihnachtszeit eine „Aktion scharf“ an Grenzen und auf Flughäfen planen. So soll die Heimreise, beispielsweise auf den Balkan oder in die Türkei, verhindert werden.

Eine geplante Aktion des Innenministeriums dürfte in Kürze für große Aufregung sorgen: Wie die „Krone“ berichtet, soll eine Mega-Sicherheitsaktion rund um die Weihnachtszeit geplant sein. Konkret sollen die heimischen Grenzen und Flughäfen noch stärker kontrolliert und so eine Ausreise in eines der derzeitigen Risikogebiete verhindert werden.

Keine Reisen auf den Balkan
Im Fokus der strengen Kontrollen, die schon einige Tage vor dem Heiligen Abend beginnen werden, stehen besonders Heimaturlauber, die von Österreich aus in die derzeitigen Hochrisikogebiete auf dem Balkan oder die Türkei reisen wollen. Wer trotzdem „illegal“ fährt, muss bei der Rückkehr zehn Tage in Quarantäne! Allerdings darf man erst frühestens nach fünf Tagen einen Corona-Test machen und bei einem negativen Ergebnis das Haus verlassen. Fünf Tage sind also auf jeden Fall Quarantänepflicht! Zudem drohen auch arbeitsrechtlich große Probleme.

Dritte Welle verhindern
Hintergrund der „Aktion scharf“: Millionen orthodoxe Christen und Katholiken der orientalischen Kirchen weltweit feiern erst ab dem 6. Jänner das Weihnachtsfest. Die Regierung will durch Maßnahme, die vermutlich bis zum 10. Jänner gelten wird, eine dritte Infektions-Welle bzw. den Zusammenbruch des Gesundheitssystems verhindern. Immerhin arbeitet ein hoher Anteil an Personal mit Migrationswurzeln in Pflegeheimen und Krankenhäusern.

Quellen und Links:

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