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TIROL

AMS-Kunde muss nach Balkan-Urlaub ins Gefängnis

(FOTO: zVg.)

Der in Tirol lebende Serbe fuhr in sein Herkunftsland während er weiterhin AMS-Geld bezog. Nun muss er ins Gefängnis.

Wegen schweren Betrugs musste sich der Mann am Landesgericht Innsbrucks verantworten. Dem serbischen Staatsbürger wird vorgeworfen, 9.297 Euro Arbeitslosengeld und Sozialhilfe zu Unrecht kassiert zu haben.

6 Monate Haft
Der AMS-Kunde fuhr in seine alte Heimat Serben, ohne zu melden. „Sozialhilfe ist kein Urlaubsgeld“, so der Richter. Der Serbe muss jetzt für sechs Monate ins Gefängnis und 1.440 Euro Geldstrafe bezahlen.

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Gegenüber „Heute“ erklärte Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP), dass Auslandsurlaube auch in Zukunft weiterhin mit dem AMS-Berater abgestimmt werden müssen. „Aber natürlich ist es so, dass man – wenn man arbeitssuchend ist – dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen muss. Mit einem Urlaub ist das nicht gut verknüpfbar. Das würde großen Schwierigkeiten bei der Vermittlung Tür und Tor öffnen“, so Kocher.