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AstraZeneca: Warum sollten junge Frauen vor der Menopause nicht geimpft werden?

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Symbolbild (FOTO: iStock)

Das Impfen mit AstraZeneca darf fortgesetzt werden. Nun rät ein deutscher Infektiologe allerdings dazu, die Risiken einer Impfung mit AstraZeneca bei Frauen vor der Menopause genau abzuwägen.

“Bei Frauen vor der Menopause, die ein sehr geringes Risiko für Covid-19-Komplikationen haben, sollte man derzeit überlegen, ob die Impfung mit AstraZeneca erfolgen sollte”, erklärt gestern Bernd Salzberger, Professor vom Uniklinikum Regensburg gegenüber der DPA. Menschen mit hohem Risiko für einen schweren Coronaverlauf hingegen sehe das Risiko-Nutzen-Verhältnis ganz anders aus.

Keine Hinweise auf Zusammenhang von Thrombosen und Impfung:
“Der Impfstoff ist sicher und effektiv gegen Covid-19, und die Vorteile sind wesentlich größer als die Risiken”, so EMA-Chefin Emer Cooke gestern in Amsterdam nach einer Sondersitzung des Sicherheitsausschusses. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Impfungen die Vorfälle verursacht hätte. Die EMA bekräftigt dies und deswegen werden die Studien und Prüfungen auch fortgesetzt.

Die EMA habe nämlich die 13 Fälle, wo hauptsächlich Frauen betroffen waren, genau und ernsthaft überprüft. “Es sind ungewöhnliche, seltene Ereignisse”, sagte Salzberger mit Blick auf die bereits berichteten Hirnvenenthrombosen. Er unterstützt, dass die EMA einen Warnhinweis in die Patienten- und Fachinformation aufnehmen wolle. “Das Verfahren insgesamt zeigt, dass das Netzwerk der Arzneimittelsicherheit funktioniert.”

Quelle: RTL.de

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