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ZEIT, ALARM ZU SCHLAGEN

Bergsteiger entdeckt Alpen-See, der gar nicht existieren dürfte (VIDEO)

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Symbolbild. (FOTO: iStockphoto)

Der US-Amerikaner Bryan Mestre hat eine schockierende Entdeckung gemacht. Im Mont-Blanc-Massiv entdeckte er auf 3.400 Metern einen See, der Grund zur Sorge gibt.

Ein idyllischer, glasklarer und türkisblauer See befindet sich an einem Ort, an dem er eigentlich gar nicht existieren dürfte – auf rund 3.400 Metern Seehöhe unterhalb des Gipfels des Dent du Géant (Zahn des Riesen).

Normalerweise gibt es auf dieser Höhe kein flüssiges Wasser, sondern nur Eis und Schnee. Vor allem war der Bergsteiger schockiert, weil es kurz zuvor an der Stelle noch keinen See gegeben hatte, wie die Vergleichsaufnahme eines anderen Bergsteigers zeigt.

 

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Laut „National Geographic France“ ist der See 30 Meter lang und sammelt einige Tausend Kubikmeter Schmelzwasser an. Wie Mestre weiter erzählt, brauchte es nur zehn Tage extremer Hitze, um genug Eis zu schmelzen und einen See zwischen dem Déant du Gant und Augilles Marbrées zu bilden.

Zu solch einer Seebildung kommt es nicht zum ersten Mal, wie der Glaziologe Ludovic Ravanel im Gespräch mit „Radio Mont Blanc“ erzählte. Schon während der Hitzewelle 2015 hat sich an dieser Stelle ein See gebildet.

Bis 2100 könnten die Alpen-Gletscher komplett verschwinden

Laut einer Studie von Schweizer Forschern im Fachblatt „The Cryosphere“ könnten die Gletscher der Alpen bis zum Jahr 2100 komplett verschwinden, wenn es den Menschen nicht gelingt, die Treibhausgasemissionen massiv zu senken und die Erderwärmung auf unter +2° Celsius zu halten.

In den letzten Tagen kämpft auch Grönland mit massiven Hitzewellen. Ein schockierendes Foto kursiert im Netz, auf dem Schlittenhunde durch einen riesigen Schmelzwasser-See laufen, wo eigentlich Eis sein sollte.

 

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