Start NEWS PANORAMA Blumenstrauß-Trick der Pink Panther: Siebeneinhalb Jahre Haft
ANKLAGE

Blumenstrauß-Trick der Pink Panther: Siebeneinhalb Jahre Haft

Die Räuberbande Pink Panther täuschten die Angestellten des Schmuckgeschäftes und rauben diese aus. (Foto: LPD Steiermark)

Vier Männer hatten 2015 das Grazer Schmuckgeschäft Schullin überfallen, nachdem sie sich mit einem Trick Einlass verschafften.

Am Montag ist ein Mann im Grazer Straflandesgericht zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der 30-Jährige soll Mitglied der Pink-Panther-Bande sein, die vor zwei Jahren mit Komplizen in Graz einen Juwelier überfallen haben. Er stand mit einem Blumenstrauß vor der Türe.

Da die Angestellten davon ausgegangen sind, dass der Rosenkavalier den Strauß für einen von ihnen bestimmt war, ließen sie ihn hinein. Hinter ihm standen zwei bewaffnete Männer, die in das Juweliergeschäft stürmten.

Bei dem Blumenlieferanten soll es sich um den 30-jährigen Angeklagten handeln, der aber schon am ersten Verhandlungstag bestritten hatte, der Täter zu sein. Er sehe dem Räuber zwar ähnlich, aber er sprach davon, dass die Polizei alles konstruiert habe. Damals haben die Räuber 129 Uhren im Gesamtwert von rund 767.000 Euro und Bargeld erbeutet, wie “Kurier” berichtet.

LESEN SIE AUCH: PINK PANTHER: KIM KARDASHIAN VON BALKAN-BANDE ÜBERFALLEN?

Die gefürchtetste Balkan-Bande Pink Panther soll erneut zugeschlagen haben. Das wohl bekannteste Starlet der Welt, Kim Kardashian wurde in einem Pariser Hotelzimmer überfallen. Berichten zufolge soll es sich bei den Räubern um die bekannten Pink Panthers handeln.

 

Der Beschuldigte war nicht maskiert und wurde von Zeugen mit einiger Sicherheit wiedererkannt. Außerdem gab es ein Überwachungsvideo, wo nach Meinung der Anklage der 30-Jährige zu sehen ist. Der Beschuldigte hatte von Anfang an alles geleugnet, in seinem Schließfach fanden sich 200.000 Euro, über deren Herkunft er nicht schlüssig Auskunft geben konnte. Nach mehreren Verhandlungsrunden gab es nun ein Urteil, der 30-Jährige muss siebeneinhalb Jahre hinter Gitter. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

 

 

Vorheriger ArtikelDas sind die bestangezogensten Ladies der Estrada
Nächster ArtikelSarajevo sendet Zug nach Belgrad mit eindeutiger Botschaft
Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns auf Ihr Mail an redaktion[at]kosmo.at!