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HORRORTAT

Bosnier misshandelt und vergewaltigt seine Ehefrau in Österreich

(FOTO: BMI/Facebook)
(FOTO: BMI/Facebook)

Ein Mann (54), Staatsbürger von Bosnien und Herzegowina, wurde vom Landgericht Feldkirch zu sechs Jahren Haft verurteilt. Die Jury sah es als erwiesen an, dass er seine Frau während ihrer 20-jährigen Ehe wiederholt vergewaltigt und missbraucht hatte, und dass er auch seinen Kindern gegenüber gewalttätig gewesen war.

Laut Medien begannen die Angriffe kurz nach der Hochzeit. Der Bürger von Bosnien und Herzegowina habe seine Frau im Laufe der Jahre immer wieder zum Sex gezwungen und sie auch mit Fäusten geschlagen, heißt es in der Anklageschrift. Bis 2021 soll er sie mindestens einmal im Monat bedroht, beschimpft und vergewaltigt haben.

Inzwischen ist das Paar, das mehrere gemeinsame Kinder hat, geschieden.

In Bosnien und Herzegowina soll es bereits zu ersten Gewalttaten gekommen sein, dafür ist die österreichische Justiz nicht verantwortlich. Der Tatzeitraum begann mit dem Umzug nach Österreich im Jahr 2015 und dauerte bis 2021.

„Die Frau hat Jahre des Martyriums durchgemacht“, sagte der Staatsanwalt. Der 54-Jährige soll seine Kinder mehrfach verletzt haben, teilweise bemerkten sie die Angriffe auf ihre Mutter in der Wohnung. Der Angeklagte beteuerte bis zum letzten Moment seine Unschuld und sagte, dass es nie eine Vergewaltigung gegeben habe. Er sagte auch, dass sie alle planten, ihn aus dem Haus zu werfen, und fügte hinzu, dass sie sich als Prostituierte anbot und Drogen nahm. Die Mutter sei monatelang nicht zu Hause gewesen. Bei der Anhörung versuchte er, die Familie als unseriös darzustellen.

Dieser Mann muss seiner Ex-Frau neben der Haftstrafe 10.000 Euro Schadensersatz zahlen.

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