Vom Campingurlaub in die Fluten gerissen: Im Piemont endete eine Unwetternacht für eine 64-jährige Österreicherin tödlich. Ihr Mann überlebte das Unglück.
Die 64-jährige Urlauberin war mit ihrem Ehemann im Piemont unterwegs, als in der Nacht zum Montag schwere Unwetter über die Gegend zogen. Das Paar befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einem Campingplatz nahe Spigno Monferrato. Bereits am 23. September hatte der italienische Wetterdienst vor schweren Unwettern in Nordwestitalien gewarnt und Reisende vor möglichen Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen gewarnt.
Die anhaltenden Regenfälle führten dazu, dass ihr Wohnwagen ins Rutschen geriet. Bei dem Versuch, sich zu Fuß in Sicherheit zu bringen, ereignete sich das Unglück: Während der Ehemann den Fluten entkommen konnte, verlor die Frau den Halt, stürzte und wurde von den reißenden Wassermassen mitgerissen. Der Campingplatz wurde laut örtlichen Behörden von einer plötzlichen Flutwelle erfasst, die jede Evakuierung erschwerte.
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📍 Ort des Geschehens
Tragische Entdeckung
Es folgte ein intensiver Rettungseinsatz. Die starken Regenfälle und die rasche Wasserzunahme erschwerten die Suche nach der Vermissten erheblich. Die Einsatzkräfte suchten bis zuletzt nach der Vermissten und hofften, sie noch lebend auf den überschwemmten Uferbereichen des Flusses Valla zu entdecken. Nach zweitägiger Suche kam jedoch am Mittwoch die traurige Gewissheit: Rettungskräfte fanden den leblosen Körper der 64-Jährigen etwa vier Kilometer vom Campingplatz entfernt.
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Regionalrat Federico Riboldi zeigte sich erschüttert: „Sie war auf der Suche nach Ruhe und fand stattdessen auf tragische Weise den Tod.“