In Kitzbühel wurde ein 66-jähriger Slowake von der Polizei festgenommen, der für eine umfangreiche Serie von Eigentumsdelikten verantwortlich sein soll. Die Ermittler lasten dem Mann drei Einbrüche, 23 vollendete Diebstähle sowie fünf versuchte Diebstähle an. Der mutmaßliche Täter hatte es bei seinen Beutezügen gezielt auf Bargeld und Bankomatkarten abgesehen.
Die Straftaten ereigneten sich zwischen Ende April und Mitte September dieses Jahres. Der Verdächtige schlug in verschiedenen österreichischen Städten zu – darunter Zell am See, Saalfelden am Steinernen Meer, Kitzbühel und Wien. Seine bevorzugten Tatorte waren Hotelzimmer, zu denen er sich mit einer ausgeklügelten Methode Zugang verschaffte.
📍 Ort des Geschehens
Raffinierte Vorgehensweise
Der 66-Jährige ging dabei äußerst planvoll vor. Er beobachtete potenzielle Opfer und verfolgte sie teilweise bis in die Saunabereiche ihrer Unterkünfte. Dort entwendete er die Zimmerschlüssel und konnte anschließend ungehindert die Hotelzimmer durchsuchen, um Bargeld und Zahlungskarten zu stehlen.
Das Landeskriminalamt Salzburg bestätigt, dass der Modus Operandi in allen bekannten Fällen identisch war. Der Täter nutzte die gestohlenen Bankomatkarten anschließend für Einkäufe in Lebensmittelgeschäften.
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Die Festnahme erfolgte am 19. September in Kitzbühel. Nach seiner Festnahme wurde der Tatverdächtige in die Justizanstalt Salzburg überstellt, wo er sich seither in Untersuchungshaft befindet.
Die genaue Höhe des verursachten Schadens steht derzeit noch nicht fest und ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.