Ćevap-Date: Bosnier verärgert über „verwöhnte Österreicherin“

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Ćevap-Date: Bosnier verärgert über „verwöhnte Österreicherin“

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Das Date fing gut an, artete dann aber auch zum interkulturellen "Krieg" aus. Foto: iStockPhoto

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Ein Date zwischen einer Österreicherin und einem frisch zugewanderten Bosnier sorgt nun für Schlagzeilen.

Laut Informationen, die KOSMO aus einem Lokal in Rudolfsheim-Fünfhaus in Wien bekommen hat, kam es im Restaurant zu einem riesigen Streit zwischen den beiden. „Erst war alles gut, sie haben schon Berührungen ausgetauscht und sich schöne Blicke zugeworfen. Aber als es darum ging, die Speisen zu bestellen, artete das Ganze in eine große Streiterei aus“, sagt ein Augenzeuge, der auf dem Nebentisch saß.

„Willst Du lieber Leberkäse?“
Der Grund des Konflikts: Die Österreicherin lehnte es ab, eine Portion Ćevapčići mit Zwiebel zu bestellen, was den Bosnier sichtlich erregte. Sie meinte,  sie mag weder den intensiven Geruch noch die Zwiebel. Der Bosnier, der nicht nur Besitzer des Lokals ist, sondern auch das Fleisch nach dem Rezept seines Großvaters zubereiten lässt, fühlte sich von ihrem Verhalten vor allem in seinem Nationalstolz gekränkt. „Hoćeš onaj vaš Leberkäse, a? Ono vaše smeče, a? Pfui“ („Willst du diesen Lerbkäse von euch, ha? Diesen Mist von euch“), sagte der Mann und haute mit der Faust auf den Tisch. „Du verwöhnte Österreicherin!“, sagte der Mann und erteilte ihr daraufhin auch ein Hausverbot.

Anzeige wegen Hausverbot?
Die Österreicherin zeigte sich empört über das Verhalten des Mannes, konnte aber ihre Emotionen ebenso wenig wie er kontrollieren. „Es stimmt, was mein Vater über euch Jugos sagt! Du Balkan-Urwald-Prolet, f… d…“, sagte die junge Frau laut Aussagen der Kellnerin aus dem Lokal. Da sie ein Hausverbot bekommen hat, aufgrund der Verweigerung Ćevapčići zu bestellen, ermittelt auch der anti-rassistische Verein ZARA, der eine mögliche Anzeige in Erwägung gezogen hat. „Wir prüfen gerade den Sachverhalt. Hier würde es sich nach erster Einschätzung um eine Diskriminierung handeln“, so der Verein.

*Diese Meldung hat satirischen Charakter*

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