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Modifikation

Chinesische Forscher schaffen (erneut) tödliches Virus durch Gentechnik

Chinesische Forscher schaffen (erneut) tödliches Virus durch Gentechnik
(FOTO: iStock/howtogoto/peterschreiber.media)
2 Min. Lesezeit |

Im Rahmen einer bahnbrechenden, wenngleich auch kontrovers diskutierten Forschung, haben Wissenschaftler der Hebei Medical University eine alarmierende Entdeckung gemacht. Durch gentechnische Modifikation des sonst harmlosen VS-Virus, gelang es ihnen, ein Virus zu erschaffen, das über tödliche Eigenschaften des Ebola-Virus verfügt.

Forschungsdurchbruch oder Dilemma?

Dabei entwickelten die Versuchstiere typische Anzeichen einer Ebola-Infektion. Darunter Fieber, Organversagen und sichtbare Haut- und Augenreaktionen. Das Virus führt binnen zwei bis drei Tagen zum Tod. Veröffentlicht wurden die besorgniserregenden Ergebnisse im Fachjournal „Virologica Sinica“.

Sicherheitsforschung

Die Intention hinter diesem gewagten Experiment ist die Umgehung der strengen Bio-Sicherheitsstandards, die für die Forschung an Ebola-Viren gelten und normalerweise die Arbeit in höchstsicheren Laboratorien der Schutzstufe 4 erfordern. Stattdessen fand die Studie in einem Labor der Schutzstufe 2 statt. Die Forschungsleitung vertritt die Ansicht, dass dieser Ansatz den Weg für technologische Fortschritte und Durchbrüche in der Bekämpfung von Ebola ebnet. Trotz der Risiken versichern die Wissenschaftler, dass das modifizierte Virus für den Menschen ungefährlich sei und alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen würden.

Inmitten der anhaltenden Diskussionen um die Sicherheit und Ethik solcher Experimente, besonders vor dem Hintergrund der globalen Corona-Pandemie, erzeugt diese Forschungsrichtung sowohl Hoffnung auf neue Erkenntnisse als auch Besorgnis in der Öffentlichkeit. Die Hebei Medical University betont, dass ihre Vorgehensweise strengen wissenschaftlichen Standards folgt.

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KO KOSMO-Redaktion
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