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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Die Gesundheit erhalten und festigen mit der „Gesundheitsvorsorge Aktiv“ der PVA

Die Gesundheit erhalten und festigen mit der „Gesundheitsvorsorge Aktiv“ der PVA (FOTO: iStock, zVg.)

Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) hat mit ihrem medizinischen Leistungsangebot der „Gesundheitsvorsorge Aktiv“ (GVA) eine zeitgemäße, stationäre Gesundheitsmaßnahme geschaffen. Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates stehen dabei im Mittelpunkt.

Die GVA bietet – als Modell einer modernen medizinischen Gesundheitsvorsorge – ein hochwertiges Leistungsangebot, mit dem auf die individuellen Problemstellungen der Patient*innen gezielt eingegangen werden kann. Der Fokus liegt hier auf Bewegung, mentaler Gesundheit und gesunder Ernährung, immer mit dem Ziel, die Teilhabe am sozialen und beruflichen Leben zu erhalten. Dabei soll ein neuer gesundheitsfördernder Lebensstil vermittelt werden, der eine nachhaltige Verbesserung der Fitness, Schmerzlinderung und eine Verlängerung der gesunden Lebensjahre mit sich bringt. Patient*innen werden dabei vermehrt in der Wahrnehmung ihrer Eigenverantwortung unterstützt und zu regelmäßiger aktiver Bewegung motiviert.

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Das Therapieprogramm der GVA
Um gezielt auf individuelle Problemstellungen von Patient*innen eingehen zu können, richtet sich das Leistungsangebot nach modernen, internationalen Standards, wie dem bio-psycho-sozialen Modell der ICF (Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) und umfasst mehrere Module. Das Basismodul beinhaltet genau definierte Einheiten von Bewegungstherapien, Kraft- bzw. Ausdauertraining, Entspannungstraining und bei Bedarf eine Beratung für Raucher*innen. Zur individuellen Gestaltung der Therapie erhalten die Patient*innen zusätzlich und abhängig von der individuellen medizinischen Notwendigkeit eines der vorgegebenen drei Aufbaumodule:

„Bewegungsoptimierung“, „Bewegungsmotivation“ und „Mentale Gesundheit“. Die „Bewegungsoptimierung“ ist besonders für Patient*innen geeignet, die bereits regelmäßig Bewegung machen. Dabei geben Therapeut*innen Optimierungsempfehlungen sowie Anregungen und Tipps zur Verbesserung der sportlichen Routinen. Das Modul „Bewegungsmotivation“ wird gezielt Patient*innen angeboten, die bisher Bewegung und Sport vermieden haben oder sich dafür nicht motivieren konnten. In Therapieeinheiten soll daher die Freude an Bewegung vermittelt und in kleinen Schritten die wohltuende, ganzheitliche körperliche Aktivität nähergebracht werden. Patient*innen, die bereits im Alltag vermehrt psychische Belastungen verspüren und einen gewissen Leidensdruck wahrnehmen, ist das Modul „mentale Gesundheit“ vorgesehen. Stressprävention und das Erlernen von Entspannungs- und Abgrenzungsmechanismen sowie Selbstschutzmechanismen stehen hier im Fokus. Als Abrundung des Angebots beinhaltet die GVA noch Ergänzungsmodule und Workshops zu Themen wie „Beruflicher Alltag und gesundes Leben“, bzw. für Pensionist*innen „Aktiv und selbstbestimmt im Alltag – ein Leben lang“. Zusätzlich können Maßnahmen mit natürlichen Heilmitteln verordnet werden.

Ein vorrangiges Ziel ist die Förderung und Entwicklung von Gesundheitskompetenz und das Vermitteln des Bewusstseins, aktiv zur eigenen Gesundheit beitragen zu können.

Chefarzt der PVA, Dr. Martin Skoumal

In wenigen Schritten zur GVA
In Österreich Versicherte und Pensionist*innen können eine GVA in Anspruch nehmen, wenn ein entsprechender Antrag gestellt wird. Dieser Antrag wird über die Hausärztin oder den Hausarzt bzw. über die behandelnde Fachärztin oder den Facharzt eingebracht. Beim Leistungsangebot der GVA handelt es sich um so genannte „freiwillige Leistungen“ auf die kein Rechtsanspruch besteht. Sie wird nach Verfügbarkeit der finanziellen Mittel und Auslastung der jeweiligen Behandlungseinrichtung entsprechend gewährt.

In rund 40 Vertragseinrichtungen der PVA kann dann die GVA angetreten werden. Eine reguläre Dauer eines stationären GVA-Aufenthaltes beträgt 22 Tage. Im Vordergrund aller getroffenen Maßnahmen steht der Erhalt der Erwerbsfähigkeit bzw. bei Pensionist*innen die Verhinderung bzw. Verzögerung von Pflegebedürftigkeit. Weitere Informationen finden Sie unter www.pv.at.