Seit September läuft im Haus der Digitalisierung in Tulln die neue Ausstellung „Ist digital die Lösung?“. Sie zeigt, wie Technologien unseren Alltag prägen und Barrieren überwinden helfen.
Eröffnung in Tulln
Mit einer feierlichen Zeremonie und rund 160 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft wurde Anfang September im Haus der Digitalisierung in Tulln die neue Schau „Ist digital die Lösung? – Innovationen für unsere Zukunft“ eröffnet. Das Haus hat sich mit über 55.000 Besucher:innen bereits als wichtiger Ort für Innovation und Wissensvermittlung etabliert.
Ein Tag voller digitaler Erlebnisse
Nur wenige Tage später, am 20. September, lud das Haus zum großen Tag der offenen Tür. Familien, Studierende und Senior:innen nutzten die Gelegenheit, in die digitale Welt einzutauchen. Führungen, ein Escape Room, Biotechnologie-Labore, Workshops sowie kulinarische Angebote machten Digitalisierung erlebbar. Besonders beliebt war der Roboter Axi-Draw, mit dem Kinder Kunstwerke gestalten konnten.
Ausstellung seit 6. September geöffnet
Die Ausstellung läuft seit 6. September und zeigt, wie digitale Technologien unseren Alltag prägen. Besucher:innen können ein eigenes 3D-Hologramm erstellen, virtuelle Zwillinge testen oder die Logik des Binärcodes spielerisch verstehen. Neben Technik geht es um gesellschaftliche Fragen: Wie helfen digitale Werkzeuge Menschen, die mit Sprachbarrieren oder bürokratischen Hürden kämpfen?

Digitale Chancen für die Community
Viele Zugewanderte aus dem ehemaligen Jugoslawien – darunter zahlreiche KOSMO-Leser:innen – kennen das Problem nur zu gut. Ein Behördenbrief, der ohne Übersetzung unverständlich bleibt. Eine Bewerbung, die an sprachlichen Feinheiten scheitert. Oder ein Arztgespräch voller Fachbegriffe. Genau hier setzen digitale Helfer an: KI-Übersetzungen machen Formulare nachvollziehbar, Spracherkennung erleichtert das Verfassen von E-Mails, Textassistenten helfen beim Schreiben fehlerfreier Bewerbungen. Für viele Familien aus der Ex-Yu-Community in ganz Österreich sind solche Tools ein unsichtbarer, aber entscheidender Schlüssel zur Integration.
Digitalisierung im Alltag
Die Schau sensibilisiert für Risiken wie Cyberkriminalität und Datenschutz und zeigt gleichzeitig, wie selbstverständlich digitale Anwendungen geworden sind – vom Online-Shopping bis zu Video-Meetings. Mit Beispielen aus ganz Österreich wird klar: Digitalisierung ist längst Teil unseres Alltags.
Ein Blick in die digitale Zukunft
Die Ausstellung verbindet Hightech mit Realität und macht klar, dass Digitalisierung weit mehr ist als ein Schlagwort – sondern ein Werkzeug, das das Leben vieler Menschen erleichtern kann.
KOSMO-Empfehlung
Wer erleben will, wie Digitalisierung konkret wirkt – gerade auch für Menschen, die täglich mit Sprach- und Amtsbarrieren kämpfen – sollte dem Haus der Digitalisierung in Tulln einen Besuch abstatten. Die Ausstellung ist seit 6. September 2025 geöffnet, montags bis samstags von 10 bis 17 Uhr; der Eintritt ist frei, letzter Einlass um 16:30.
*Hierbei handelt es sich um eine entgeltliche Einschaltung.