Wiens E-Ladeinfrastruktur kämpft mit einem hartnäckigen Netzproblem – und ein großer Mobilfunkanbieter steckt dahinter.
Seit Donnerstag kämpfen zahlreiche E-Ladestationen in Wien mit technischen Störungen.
Viele Ladepunkte erscheinen in der Wien Energie Tanke-App grau und sind damit für Nutzerinnen und Nutzer nicht anwählbar. Wie ein Sprecher von Wien Energie mitteilte, liegt die Ursache bei Verbindungsausfällen im IoT-Bereich (Vernetzung von Geräten) des Mobilfunkanbieters A1. Noch am darauffolgenden Freitag war das Problem nicht behoben.
A1-Störung trifft
Neben den Elektroladestationen sind auch weitere digital vernetzte Anwendungen von den Ausfällen betroffen. Konkret handelt es sich um IoT-Verbindungen, über die Geräte miteinander kommunizieren. Trotz der fehlerhaften App-Anzeige bleiben viele Stationen jedoch physisch nutzbar.
Wien Energie hält fest: „Es kann zum Großteil weiterhin mit der Tanke-Wien Energie Ladekarte sowie mit Ladekarten anderer Anbieter*innen geladen werden.“ Betroffenen Fahrerinnen und Fahrern wird daher empfohlen, auf eine physische Ladekarte umzusteigen.
Lösung noch offen
Wien Energie steht nach eigenen Angaben in engem Austausch mit A1, das mit Nachdruck an der Behebung der Verbindungsprobleme arbeitet. Wann die App und die Ladestationen wieder vollständig verfügbar sein werden, ist derzeit noch offen.
Wien Energie betont, dass trotz der anhaltenden technischen Probleme der Großteil der Ladestationen in Betrieb bleibt.