Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Lokalschließung

Kein Nachfolger gefunden – Traditionslokal macht nach 40 Jahren dicht

Kein Nachfolger gefunden – Traditionslokal macht nach 40 Jahren dicht
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Wiener Traditionsbeisl sperrt zu – und sein Betreiber tauscht die Schürze gegen ein Mikrofon auf Mallorca.

Das Siebenbrunnencafe in Wien-Margareten hat seine Pforten endgültig geschlossen. Betreiber Patrick Holzinger hat sich entschieden, das Lokal aufzugeben, um fortan seiner Musikkarriere unter dem Künstlernamen „Bierprinz“ auf Mallorca nachzugehen. Das Café war 1981 von der Familie Holzinger gegründet worden und galt über Jahrzehnte als klassisches Wiener Beisl.

Ein handgeschriebener Zettel an der Tür informiert die Stammgäste über das Ende des Betriebs.

Gescheiterter Nachfolger

Das Siebenbrunnencafe war für seine typische Beisl-Atmosphäre bekannt und wurde durch die angeschlossene Pizzeria Maria Rosa ergänzt. Holzinger, der das Lokal im Alter von 25 Jahren übernahm, versuchte mit gezielten Instagram-Aktionen auch jüngeres Publikum für das Haus zu gewinnen. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger blieb jedoch ein Jahr lang ohne Ergebnis, sodass eine Weiterführung des Betriebs letztlich nicht möglich war.

Bierprinz auf Mallorca

Holzinger richtet seinen Blick nun vollständig auf die Musik. Als „Bierprinz“ plant er Aufnahmen sowohl in Wien als auch auf Mallorca. „Jetzt geht es mit der Musik weiter. Wir werden in Wien neue Lieder aufnehmen und dann nach Mallorca gehen und dort weitere Lieder aufnehmen. Darauf liegt nun mein Fokus“, erklärte Holzinger.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen