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Partnerschaft

Ludwig in Ljubljana: „Gestalten gemeinsam die Städte der Zukunft“

Ludwig in Ljubljana: „Gestalten gemeinsam die Städte der Zukunft“
FOTO: Stadt Wien / David Bohmann
2 Min. Lesezeit |

Wien und Ljubljana rücken enger zusammen – mit einem gemeinsamen Blick auf die drängendsten Fragen moderner Stadtpolitik.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig ist zu einem Arbeitsbesuch in die slowenische Hauptstadt Ljubljana gereist, um die bestehende Städtepartnerschaft weiter auszubauen. Im Mittelpunkt der Gespräche mit seinem Amtskollegen Zoran Jankovic standen Fragen rund um die Zukunft urbaner Lebensräume – konkret die Themen leistbares Wohnen, nachhaltige Mobilität und klimagerechte Stadtentwicklung.

Die Partnerschaft zwischen Wien und Ljubljana besteht seit 1999 und wurde zuletzt 2026 auf eine neue Grundlage gestellt. Beide Städte wollen ihre Zusammenarbeit künftig in mehreren Bereichen intensivieren: öffentlicher Verkehr, nachhaltige Mobilität, Wohnbau, Sozialpolitik und Tourismus stehen dabei im Vordergrund.

Sozialer Wohnbau

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Center Rog rückte die Stadtentwicklung als zentrales Thema in den Fokus. Wien brachte dabei sein Modell des sozialen Wohnbaus in die Debatte ein: Die Stadt verfügt über rund 220.000 Gemeindewohnungen sowie weitere 220.000 geförderte Wohneinheiten – ein Ansatz, der als mögliche Orientierung für Ljubljana präsentiert wurde. „Beim leistbaren Wohnen geht es um eine der wichtigsten sozialen Fragen unserer Zeit“, betonte Ludwig.

Klimaneutralität 2040

Über den bilateralen Rahmen hinaus machte Ludwig deutlich, welche grundsätzliche Bedeutung er solchen Städtekooperationen beimisst. „Die großen Herausforderungen unserer Zeit machen nicht an Stadt- oder Landesgrenzen halt“, so der Wiener Bürgermeister. Wien verfolgt das Ziel, bis 2040 klimaneutral zu sein – ein Vorhaben, das den Erfahrungsaustausch mit Ljubljana aus seiner Sicht besonders wertvoll macht. „Wien und Ljubljana verbindet eine Partnerschaft, die von gegenseitigem Vertrauen geprägt ist“, sagte Ludwig, und fügte hinzu: „Die Zukunft Europas entscheidet sich auch in seinen Städten.“

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KO KOSMO-Redaktion
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