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Rumänien

Drohnenangriff alarmiert NATO: Frachter sinkt – drei Vermisste

Drohnenangriff alarmiert NATO: Frachter sinkt – drei Vermisste
Symbolbild. FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Im Schwarzen Meer sinkt ein Frachtschiff – drei Besatzungsmitglieder werden vermisst, die Ursache ist noch ungeklärt.

Ein Frachtschiff unter der Flagge der Komoren ist im Schwarzen Meer gesunken. Neun Besatzungsmitglieder konnten lebend gerettet werden, drei werden noch vermisst.

Das Notsignal ging gegen zehn Uhr Ortszeit ein. An Bord befanden sich zehn ukrainische und drei aserbaidschanische Staatsangehörige. Rettungsschiffe bargen neun Überlebende sowie einen Leichnam aus dem Wasser. Wegen anhaltend schlechter Witterung und stark eingeschränkter Sicht war ein Einsatz von Hubschraubern nicht möglich.

Drohnen im Verdacht

Anton Gerasenko, ehemaliger Berater des ukrainischen Innenministeriums, schrieb auf X, das Schiff sei am Morgen gesunken – und deutete an, dass eine Drohne dafür verantwortlich sein könnte. Die rumänischen Behörden haben diese Einschätzung bislang nicht bestätigt. In den vergangenen Wochen wurden Handelsrouten im Schwarzen Meer wiederholt zum Ziel von Drohnenangriffen. Am 15. Oktober geriet dabei ein Chemikalientanker in Brand.

NATO reagiert

Die NATO reagierte auf die eskalierenden Vorfälle und entsandte zusätzliche Flugzeuge, Drohnen und Radarsysteme ins Schwarze Meer. Rumänien forderte weitere Ausrüstung zur Abwehr solcher Angriffe. Präsident Nicusor Dan bezeichnete die Attacken auf Handelsschiffe als inakzeptabel und verlangte deren sofortige Einstellung.

Die betroffenen Besatzungsmitglieder – Ukrainer und Aserbaidschaner – stehen unterdessen im Mittelpunkt internationaler Anteilnahme.

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KO KOSMO-Redaktion
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