Nach intensiven Verhandlungen haben sich die Arbeitgeber und Gewerkschaften des Handels in der fünften Runde auf einen neuen Kollektivvertrag geeinigt.
Diese Vereinbarung betrifft rund 430.000 Beschäftigte im Handelssektor und sichert eine Gehaltsanpassung, die oberhalb der Inflationsrate liegt.

Drohende Eskalation abgewendet
Zuvor scheiterte die vierte Verhandlungsrunde, was zu Drohungen der Gewerkschaften führte, während des umsatzstarken Black Fridays Streikmaßnahmen zu ergreifen. Bereits am Freitag vor der entscheidenden Sitzung kam es in Wien und Linz zu ersten Demonstrationen. Ein Streik mitten im Weihnachtsgeschäft hätte erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen können.
Um eine Einigung zu erzielen und auf die Forderungen der Arbeitnehmer einzugehen, führten beide Parteien am Dienstag intensive Gespräche. Die Gewerkschaften forderten eine Lohnerhöhung, die deutlich über der Inflation liegen sollte, während die Arbeitgeber aufgrund einer stagnierenden Konsumstimmung eine Erhöhung von maximal 3,1 Prozent in Aussicht stellten.
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Details der Vereinbarung
Letztendlich einigte man sich auf einen Zweijahresvertrag. Für das Jahr 2025 wird eine Gehaltssteigerung von 3,3 Prozent festgelegt, während im darauffolgenden Jahr die Erhöhung um 0,5 Prozent mehr als die Inflationsrate betragen wird – vorausgesetzt diese beträgt nicht mehr als drei Prozent.