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tödliches Ende

Eskalation: Mann erwürgt Ehefrau und wirft sie in Piranha-Becken

Eskalation: Mann erwürgt Ehefrau und wirft sie in Piranha-Becken
FOTO: Instagram
2 Min. Lesezeit |

Hinter der Fassade einer perfekten Familie verbarg sich Gewalt. Als Amanda ein neues Leben beginnen wollte, verschwand sie spurlos – bis Überwachungskameras die grausame Wahrheit enthüllten.

Nach außen wirkte das Leben von Amanda und Carlos wie ein Bilderbuch. Seit ihrem 15. Lebensjahr war die heute 31-Jährige mit dem vier Jahre älteren Mann liiert. Die Jugendliebe mündete in eine Ehe mit drei gemeinsamen Kindern. Beruflich führten sie zusammen eine Eventagentur. Noch vor wenigen Monaten strahlten beide bei ihrer Teilnahme an einer Kochshow in São Paulo um die Wette. Doch hinter der Fassade der perfekten Familie verbarg sich eine andere Realität.

Die Situation im Hause des Paares hatte sich in den letzten Monaten dramatisch verschlechtert. Carlos soll zunehmend aggressives Verhalten gezeigt und seine Frau körperlich misshandelt haben. Um ihre Kinder zu schützen, verzichtete Amanda auf eine Anzeige bei der Polizei. Dennoch traf sie schließlich die schwerwiegende Entscheidung, sich von ihrem Ehemann zu trennen. Nach der Trennung begann für Amanda ein neuer Lebensabschnitt – sie pflegte wieder soziale Kontakte und genoss ihre wiedergewonnene Freiheit. Eine Entwicklung, die bei Carlos auf Ablehnung stieß.

Amandas Verschwinden

In der Nacht zum 18. Mai kam Amanda von einer Feier nicht nach Hause zurück. Sie verschwand spurlos. Im Verlauf der polizeilichen Untersuchungen geriet Carlos immer stärker unter Verdacht. Ermittlungen ergaben, dass er die Trennung offenbar nicht akzeptieren wollte. Sechs Wochen vor ihrem Verschwinden soll er Amanda erneut geschlagen haben, weil sie eine Rückkehr zu ihm verweigerte.

Den entscheidenden Durchbruch in den Ermittlungen brachten Aufnahmen von Überwachungskameras aus dem Gebiet, in dem Amanda zuletzt gesehen wurde. Die Aufzeichnungen zeigen, wie Carlos und sein Bruder eine augenscheinlich bewusstlose Amanda in ihr Fahrzeug laden und zu einem nahegelegenen Fluss transportieren. In diesem Gewässer leben Piranhas, die vermutlich die Beseitigung des Leichnams beschleunigen sollten. Der Plan scheiterte jedoch. Die Ermittlungsbehörden konnten Amandas Leiche im Fluss bergen und anhand ihrer Tätowierungen identifizieren – ein schockierender Moment für ihr soziales Umfeld.

Juristische Folgen

Carlos muss sich nun wegen Mordes verantworten und könnte mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 30 Jahren rechnen. Seinem Bruder drohen bis zu 12 Jahre Haft wegen Beihilfe.

Die gemeinsamen Kinder sollen künftig bei Amandas Verwandten aufwachsen.

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KO KOSMO-Redaktion
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