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INFLATION

Essen, Wohnung & Sprit: Was ist jetzt alles teurer?

(FOTOS: iStockphotos)

Im September lag die Inflation bei 3,3 Prozent. Damit gab es im Vormonat den höchsten Wert seit November 2011. Und was heißt das nun in der Praxis – vieles ist teurer!

Fahrzeuge, Wohnen, Kleidung und Nahrungsmittel – alles ist nun teurer. Im Verkehr ist der Preis um durchschnittlich 9,4 Prozent gestiegen. Damit war der Verkehr der stärkste Preistreiber im Vergleich zum Vorjahr. Der Treibstoffpreis ist um 23,6 Prozent gestiegen. Die Reparatur von privaten Verkehrsmitteln verteuerten sich im September 2021 um 4,3 Prozent. Gebrauchte Kraftwagen kosteten um 4,6 Prozent mehr, neue um 3,6 Prozent. Und wie sieht es in anderen Bereichen aus?

Auch Wohnung kostet mehr
Schlechte Nachrichten: Auch das Grundbedürfnis eines jeden, das Wohnen, ist wesentlich teurer geworden. Wohnung, Wasser, Energie verteuerte sich durchschnittlich um 3,9 Prozent. Die Haushaltsenergiepreise stiegen durchschnittlich um 10,3 Prozent. Grund dafür sind vor allem Teuerungen für Heizöl (+34,1 Prozent) sowie für Strom (+7,4 Prozent).

Die Preise für Gas stiegen um 11,7 Prozent, für Fernwärme um 3,5 Prozent und für feste Brennstoffe um 4,1 Prozent. Auch eine Wohnung instand zu halten ist durchschnittlich um 6,1 Prozent teurer geworden. Hauptverantwortlich dafür waren die Materialkosten.

Hinzu kamen noch Preissteigerungen bei Bewirtungsdienstleistungen: In Restaurants und Hotels musste durchschnittlich um 3,3 Prozent mehr bezahlt werden. Die Preise für Beherbergungsdienstleistungen stiegen um 4,3 Prozent.

Preiserhöhung bei Brot, Fleisch und Gemüse
Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sind immerhin nur etwas gestiegen (um durchschnittlich 0,6 Prozent). Allerdings hat sich besonders Gemüse verteuert (+6,8 Prozent). Obst kostete um 0,5 Prozent mehr.

Die Preise für Fleisch sowie für Brot und Getreideerzeugnisse stiegen jeweils um 0,9 Prozent. Milch, Käse und Eier hingegen verbilligten sich insgesamt um 2,0 Prozent.

Auch Kleidung teurer
Im Vergleich zum Vormonat August 2021 waren vor allem Bekleidungsartikel der Grund für den Preisanstieg im September (durchschnittlich +19,4 Prozent). Grund dafür ist hier vor allem das Ende der Sommerschlussverkäufe und das Eintreffen der Herbst- bzw. Winterkollektionen.

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