Wien-Donaustadt setzt auf flexible Mobilität – und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.
In Wien-Donaustadt verzeichnet der WienMobil Hüpfer eine deutlich wachsende Nachfrage. Ausschlaggebend dafür sind der Einsatz eines dritten Fahrzeugs sowie gezielte Verbesserungen am System.
Seit Jänner 2026 ist das zusätzliche Fahrzeug im Betrieb. Parallel dazu wurde der Algorithmus weiterentwickelt, was eine bessere Bündelung von Fahrten ermöglicht und die Auslastung des Angebots erhöht. Die durchschnittliche Nutzerbewertung stieg von 4,92 auf 4,94 von maximal fünf möglichen Punkten – ein Zeichen, dass auch die Fahrgastzufriedenheit weiter zunimmt.
Wachsende Fahrgastzahlen
Im ersten Halbjahr 2026 griffen knapp 70 Prozent mehr Fahrgäste auf den E-Bus auf Abruf zurück als im selben Zeitraum des Vorjahres. Seit der Einführung des Angebots im September 2023 wurden insgesamt bereits mehr als 51.000 Fahrgäste flexibel zu ihrem Ziel befördert. Der WienMobil Hüpfer schließt dabei Lücken im bestehenden Öffi-Netz und erleichtert insbesondere den Weg zur nächsten U-Bahn-, Bus- oder Straßenbahnhaltestelle.
Buchung & Betrieb
Das Angebot bleibt weiterhin auf das bisherige Bediengebiet in Wien-Donaustadt beschränkt. Der barrierefreie E-Kleinbus lässt sich per App buchen, wobei das System Anfragen mit ähnlichen Fahrtrouten automatisch zusammenführt. Für die Nutzung ist ein gültiger Fahrschein der Wiener Linien erforderlich. Gefahren wird montags bis freitags von 6 bis 22 Uhr, samstags von 8 bis 24 Uhr sowie sonntags von 14 bis 22 Uhr.
„Der WienMobil Hüpfer zeigt, wie moderne Mobilität in einer wachsenden Stadt aussehen kann. Gerade in Außenbezirken, wo die Wege oft länger sind und klassische Linienangebote an Grenzen stoßen, schaffen flexible On-Demand-Angebote eine wertvolle Ergänzung. Die steigenden Fahrgastzahlen zeigen, dass der Hüpfer bei den Menschen in Wien-Donaustadt gut angenommen wird und wir mit dem Angebot den richtigen Weg gehen“, so Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien.