Zwischen Plüschtier und Akkuschrauber spielte sich ein dramatischer Rettungseinsatz ab. Ein kleiner Junge steckte fest – und die Feuerwehr rückte mit besonderem Feingefühl an.
Am Donnerstagabend rückten Einsatzkräfte zu einem ungewöhnlichen Notfall in Haag am Hausruck aus: Ein Kind hatte sein Bein in einer Holzbank im Garten eingeklemmt und konnte sich nicht selbständig befreien. Der Notruf ging am 29. August kurz nach 18 Uhr bei der Bezirksalarmzentrale Amstetten ein.
📍 Ort des Geschehens
Die Feuerwehrleute trafen aufgrund der Nähe des Einsatzortes zum Feuerwehrhaus innerhalb kürzester Zeit ein. Während die Mutter ihren Sohn mit einem Plüschtier beruhigte, machten sich die Einsatzkräfte an die Befreiungsaktion.
Befreiungsaktion gestartet
Laut Einsatzbericht wurde die Sitzbank „mittels Akkuschrauber und Manneskraft vorsichtig“ demontiert. Die Feuerwehrleute gingen mit Kuscheltier und Elektrowerkzeug ausgestattet an die Aufgabe heran und konnten das eingeklemmte Bein rasch befreien.
Solche Befreiungseinsätze bei Kindern gehören zum Standardrepertoire der österreichischen Feuerwehren. Die Einsatzkräfte sind für diese besonderen Situationen geschult und setzen je nach Fall spezielles Werkzeug wie Akkuschrauber, hydraulische Spreizer oder Trennschleifer ein. Dabei steht immer die schonende Rettung der verletzten Person im Vordergrund.
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Nach der erfolgreichen Rettungsaktion wurde der Junge dem Roten Kreuz zur medizinischen Erstversorgung übergeben. Diese sofortige medizinische Betreuung nach Einklemmungsunfällen ist wichtig, um mögliche Verletzungen zu behandeln und Folgeschäden zu vermeiden.