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AB 1.OKTOBER

Fix: Gemeindebau-Mieter müssen mehr Miete zahlen

GELD_GEMEINDE
(FOTO: iStock, Wikimedia/Herzi)

Für insgesamt 600 Wiener Gemeindebaumieter wird das Wohnen künftig deutlich teurer. Der Grund: Die Wohnbauförderung ist ausgelaufen.

Für rund 600 Wiener Wohnen-Mieter steigt ab Oktober die monatliche Miete um 2,14 Euro pro Quadratmeter.

Grund für Mieterhöhung

Die Wohnbauförderung der Wohnhausanlage ist ausgelaufen, daher ist der laut Gesetz vereinbarte Mietpreisdeckel nicht mehr gültig.

Diese Wiener Gemeindewohnungen sind betroffen

Von der Mieterhöhung sind nur Mietverträge betroffen, die nach dem März 2015 unterschrieben wurden. Die meisten Gemeindewohnungen befinden sich in Wien-Floridsdorf, eine Anlage in Wien-Liesing und in Wien-Landstraße.

Im Mietvertrag, der vor Bezug der Gemeindewohnungen unterzeichnet wurde, weist auf die Zinserhöhung hin: “Nach Ablauf der Wohnbauförderung gilt der höchstzulässige Hauptmietzins der Ausstattungskategorie A (Richtwertmietzins) als vereinbart”. Nun überlegen betroffene Mieter eine Sammelklage gegen Wiener Wohnen.

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