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FPÖ stört sich an Herkunft des neuen Mister Kärnten

Mister Kärnten Parsa Djawadiraad (Mitte) mit Vizemister Alexander Pfeffer (li.) und dem Drittplatzierten Lukas Fischer. (FOTO: Conny Pa / Picture ME & MY Events)

Am Wochenende wurde der schönste Mann Kärntens gekürt. Über die Wahl der Jury war besonders eine Gemeinschaft nicht sonderlich erfreut – Die blaue Parteijugend.

Natascha Kumertz, Vorstandsmitglied der jungen FPÖ stellte nun in einer öffentlichen Erklärung klar, was sie vom neuen Mister Kärnten hält, der als gebürtiger Iraner ihrer Meinung nach das Land nicht angemessen repräsentiert.

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Wiens Vizebürgermeister Johann Gudenus und der burgenländischer FPÖ-Parteiobmann Johann Tschürtz fordern die Einsetzung von Reiterstaffeln bei der österreichischen Polizei. So sind sie auch der Meinung, dass ein Pferd so viel Arbeit verrichten kann „wie ein Einsatztrupp“.

 

Seit dem vergangenen Wochenende steht er fest – der schönste Mann Kärntens. Dabei handelt es sich um den gebürtigen Iraner Parsa Djawadiraad. Über die Entscheidung der Jury zeigte sich die blaue Parteijugend alles andere als erfreut. „Inwiefern Parsa Djawadiraad mit seinem Aussehen und seiner iranischen Herkunft unser Heimatland Kärnten bzw. Österreich repräsentiert“, fragt sich nämlich Kumertz in der Erklärung.

Die junge Blaue ist zudem der Meinung, dass durch diese Entscheidung, höchstwahrscheinlich nur Kärntens Solidarität Migranten gegenüber ausgedrückt werden sollte. Ihrer Meinung nach, dürfe man nicht tolerieren, dass „sogar schon Veranstaltungen wie die Mister- und Miss-Wahlen der politischen Korrektheit geopfert werden.“

Die Veranstalter hingegen betonen, dass Parsa bereits seit seinem zehnten Lebensjahr in Österreich lebt, die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, evangelisch ist und kärntnerisches Deutsch spricht.“

Weiter heißt es seitens der Veranstalter, dass diese Ansätze von ihnen keinesfalls unterstützt werden und das gemeinschaftliche und offene Konzept auch in Zukunft beibehalten wird.