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Hochgeschwindigkeitszug

Frecciarossa rollt durch Österreich: Neue Verbindung kommt 2027

Frecciarossa rollt durch Österreich: Neue Verbindung kommt 2027
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Italiens Hochgeschwindigkeitszüge rollen bald durch die Alpen – und die Testfahrten dafür laufen bereits auf Hochtouren.

Die italienische Staatsbahn FS hat mit den Testfahrten ihrer Frecciarossa-Hochgeschwindigkeitszüge in Österreich und Deutschland begonnen. Ziel ist es, die geplante Verbindung von Mailand nach München bis zum Sommer 2027 in Betrieb zu nehmen.

Derzeit laufen die Testfahrten auf mehreren Streckenabschnitten in Österreich – konkret zwischen Kufstein und dem Brenner sowie zwischen Salzburg und Wien – und parallel dazu auch auf deutschem Streckennetz. Die Fahrten sind Teil des internationalen Zulassungsverfahrens, das notwendig ist, um den Betrieb über Innsbruck bis nach München zu ermöglichen.

Technische Anpassungen

Im Mittelpunkt der Tests steht die technische Anpassung der Züge an die unterschiedlichen Stromversorgungs- und Signalsysteme der drei beteiligten Länder. Gleichzeitig werden Schulungen für österreichisches und deutsches Fahrpersonal durchgeführt. FS-Chef Gianpiero Strisciuglio betonte, dass man gemeinsam mit der ÖBB und der Deutschen Bahn ein europäisches Hochgeschwindigkeitsnetz aufbauen wolle.

Europäische Expansion

Die geplante Hauptverbindung von Mailand nach München wird über Brescia, Verona, Rovereto, Trient, Bozen und Innsbruck führen. Die Fahrzeit für die gesamte Strecke ist mit rund sechseinhalb Stunden angesetzt.

Langfristig plant FS, das internationale Streckennetz der Frecciarossa-Züge deutlich auszuweiten. Neben der Verbindung zwischen Mailand, Rom und München sollen künftig auch Berlin und Frankfurt am Main in das Netz eingebunden werden.

Das übergeordnete Ziel ist eine engere Anbindung zentraler europäischer Städte bei gleichzeitig kürzeren Reisezeiten für die Fahrgäste.

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KO KOSMO-Redaktion
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