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Konsequenzen

Gerichtsverhandlung: Sprecherin der Klimakleber muss hinter Gitter

Gerichtsverhandlung: Sprecherin der Klimakleber muss hinter Gitter
(FOTO: Die Letzte Generation Deutschland/Tenzi Heatherbell)
2 Min. Lesezeit |

Carla Hinrichs, eine prominente Aktivistin und Sprecherin der Letzten Generation in Deutschland, steht im Fokus der jüngsten Gerichtsverhandlungen. Die 26-Jährige wurde kürzlich vom Frankfurter Landgericht zu einer zweimonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Der Grund: Eine Straßen-Blockade, die im vergangenen Jahr für erheblichen Stau in Frankfurt sorgte.

Im Jahr 2022 hatte Hinrichs eine Straße in Frankfurt blockiert, indem sie sich an diese klebte. Ihre Aktion führte zu erheblichen Verkehrsstörungen und brachte ihr eine Geldstrafe ein. Hinrichs weigerte sich jedoch, diese zu bezahlen, was zu einer Verurteilung durch das Amtsgericht Frankfurt führte. Sie legte Berufung ein, doch diese wurde abgelehnt.

Hinrichs‘ Plädoyer

In der siebenstündigen Verhandlung vor dem Frankfurter Landgericht schilderte Hinrichs, teilweise unter Tränen, ihre tiefe Verbindung zum Klimaschutz. Sie betonte, dass sie bereits von Kindheit an ein Bewusstsein für den Klimaschutz entwickelt habe und überzeugt sei, das Richtige getan zu haben, indem sie die Straße blockiert hatte.

Pläne für weitere Aktionen

Hinrichs gab an, dass sie eher bereit sei, die ursprüngliche Geldstrafe zu akzeptieren, als das Risiko einer Vorstrafe einzugehen. Sie werde sich gut überlegen, ob sie weitere Blockadeaktionen im Namen der „Letzten Generation“ durchführen wird.

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Das Urteil gegen Hinrichs ist noch nicht rechtskräftig.

Mag. Haris Dzidic
Mag. Haris Dzidic
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KO KOSMO-Redaktion
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