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FUSSBALL

Rapid Wien: Historische Niederlage vor Cup-Finale!

Rapid Wien: Historische Niederlage vor Cup-Finale!
(FOTO: EPA/ Zsolt Czegledi ,Philipp Guelland)
3 Min. Lesezeit |

Eine bedrückende Atmosphäre herrscht in der Kabine von Rapid Wien, nachdem die Grün-Weißen in Linz eine empfindliche 0:5-Niederlage hinnehmen mussten. Die Schlappe beim LASK ließ nicht nur den Traum vom dritten Tabellenplatz schwinden, sondern verstärkte auch den Druck auf das bevorstehende Cup-Finale gegen den Erstplatzierten Sturm Graz am 1. Mai. Marco Grüll, Rapids Stürmer, brachte die Stimmung auf den Punkt: „Ein gutes Gefühl haben wir natürlich nicht“ und bekannte, dass die Leistung „in allen Belangen zu wenig“ war.

Der LASK zeigte sich an diesem Tag als Herr im eigenen Haus und zwang Rapid binnen sieben Minuten mit drei Toren in die Knie. „Wir haben die Tore viel zu einfach bekommen und vorne keinen Zugriff gehabt“, räumte Grüll ein. Trainer Robert Klauß, konfrontiert mit dem Vorwurf, Spieler geschont zu haben, stellte klar: „Es geht nicht darum, Spieler zu schonen, sondern darum, dass sie nicht zur Verfügung standen.“ Eine fast unausweichliche Aufstellung war die Folge, mit nur einer wählbaren Position.

Funken Hoffnung im Cup

Die europäische Bühne rückt für Rapid in weite Ferne, sollte das Cup-Finale verloren gehen. Hier liegt nun die letzte Gelegenheit, international für Furore zu sorgen. „Es darf nicht lange Platz im Kopf haben“, diese Worte Grulls sollen ein Mantra für die kommenden Tage sein. Mit jugendlichem Optimismus blickt Leopold Querfeld, der in Linz sein Comeback gab, nach vorne: „Das Spiel am Mittwoch wollen wir genießen und mit einem Pokal nach Hause fahren.“ Er setzt auf das Positive: „Ich denke nicht daran, dass wir alles verspielen, sondern daran, was wir gewinnen können.“

Gedämpfte Euphorie trotz Klagenfurt-Reise

Für Klauß ist das 0:5 der „schlechtmöglichste Fall“ vor dem entscheidenden Spiel. Rapid hat nun gegen alle Meistergruppenteilnehmer eine negative Bilanz, was die Herausforderung noch größer macht. Die Partien gegen Salzburg und die punktgleichen Klagenfurter stehen noch aus, bevor ein mögliches Entscheidungsmatch um einen internationalen Platz im Wiener Derby wartet.

LASK im Aufwind nach Turbulenzen

Nach schwierigen Wochen inklusive Trainerwechsel und Fan-Protesten schwebt der LASK auf einer Welle der Erleichterung. Mit dem 5:0-Erfolg wurde der höchste Sieg gegen Rapid eingestellt. Interimstrainer Thomas Daras lobte seine Mannschaft: „Sie dürfen genießen, dass sie gute Fußballer sind.“ Sascha Horvath, der Techniker im Mittelfeld, spürt den Aufschwung: „Wir spielen wieder Fußball.“ Gleichwohl bleibt er bodenständig: „Trotzdem müssen wir am Boden bleiben.“

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Zukunftsblick beim LASK

Daras, der in intensivem Austausch mit der Vereinsspitze steht, hofft auf eine langfristige Lösung auf der Trainerbank: „Ich hoffe, dass es gelingt, einen sehr guten Trainer zu bekommen, von dem auch ich noch lernen kann.“ Der Coach behält dabei seine Rolle als Akademie-Leiter im Auge und betont den klaren Weg, der vor ihm liegt. Abschließend bleibt abzuwarten, wie Rapid diese Niederlage verdaut und ob der LASK die positiven Schwingungen in die letzten Runden mitnehmen kann.

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KO KOSMO-Redaktion
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