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Eskalation

Drohnen über Moskau: Putin zur Notlandung gezwungen

Drohnen über Moskau: Putin zur Notlandung gezwungen
(FOTO: EPA / ALEXANDER KAZAKOV / SPUTNIK / KREMLIN POOL)
2 Min. Lesezeit |

Drohnen über Moskau, ein umgeleiteter Putin und ein US-Deal mit Russland – der Krieg erreicht eine neue Eskalationsstufe.

Ein ukrainischer Drohnenangriff hat am Freitag den Luftraum über Moskau erheblich beeinträchtigt und damit auch die Rückreise des russischen Präsidenten Wladimir Putin durcheinandergebracht. Putin, der zuvor Turkmenistan besucht hatte, musste aus Sicherheitsgründen nach Sankt Petersburg umgeleitet werden. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin teilte mit, dass 15 Drohnen abgeschossen worden seien.

Die Folgen für den zivilen Luftverkehr waren erheblich: Mehr als 370 Flüge verspäteten sich, 62 wurden gestrichen.

Trumps Diesel-Deal

Mitten in diese Eskalation platzte eine Ankündigung aus Washington, die international für Aufsehen sorgte. US-Präsident Donald Trump gab bekannt, einen Deal mit Russland über den Kauf von drei Millionen Tonnen Diesel abgeschlossen zu haben.

Die US-Regierung erteilte dafür eine befristete Genehmigung, die den Import russischen Diesels trotz bestehender Sanktionen bis zum 7. April 2027 erlaubt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj übte scharfe Kritik an dem Abkommen: Es verschaffe Moskau finanzielle Mittel, die direkt der Kriegsführung zugutekämen.

Yandex attackiert

Der Drohnenangriff traf auch das russische Technologieunternehmen Yandex, das gleich zweimal attackiert wurde. Ein Rechenzentrum in der Nähe Moskaus fiel dabei vorübergehend aus.

Parallel dazu reiste eine ukrainische Delegation zu zweitägigen Verhandlungen in die Vereinigten Staaten.

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KO KOSMO-Redaktion
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