Start Inland
Jobangebot

Klimakleber stellen ab März offiziell Minijobber zum kleben ein

(FOTO: Die Letzte Generation)
(FOTO: Die Letzte Generation)

„Die letzte Generation“ – eine Bewegung, die in den vergangenen Monaten immer wieder für Schlagzeilen sorgte – steht vor einer Veränderung. Ab Januar wird die Gruppe, die sich vor allem durch ihre Klimaproteste einen Namen gemacht hat, offiziell zu einer Firma mit 90 Stellen.

Suchen Sie einen neuen Job? Es sind 90 neu erschaffene Stellen bei der Aktivistengruppe „Die Letzte Generation“ frei. In einem neuen Ansatz wird den sogenannten Klimaklebern die Möglichkeit geboten, in einem Online-Bewerbungsformular ihre Gehaltswünsche zu äußern. Dieser Prozess ist jedoch nicht ohne Kontroversen. Die Bewerber müssen Angaben zu ihrer aktuellen Rolle im Widerstand machen. Sie müssen begründen, warum sie für ihren Einsatz finanziell entschädigt werden sollten. Dabei werden sie mit Fragen konfrontiert wie „Wie viel benötigst du pro Monat? (Netto)“ und „Gibt es Faktoren, die es erschweren, Geld zu bekommen und uns deshalb bevorzugt sollten?“.

Steuerliche Vorteile

Die ersten zwei Monate des neuen Jahres werden für die Klimakleber eine Übergangsphase sein. Über das sogenannte Wandelbündnis, einen gemeinnützigen Verein, werden sie Pauschalen wie Ehrenamtspauschalen (bis zu 250 Euro monatlich) und Übungsleiterpauschalen (bis zu 400 Euro monatlich) erhalten. Und es gibt noch mehr Nachrichten für die Aktivisten: Wenn sie unter dem Steuerfreibetrag bleiben, können sie sogar von steuerlichen Vorteilen profitieren.

Minijobber mit 538 Euro

Ab März wird ein weiterer Schritt in der Entwicklung der „Letzten Generation“ erfolgen. Einige der Aktivisten, die bisher vor allem durch das Blockieren von Straßen auf sich aufmerksam gemacht haben, werden offiziell als Minijobber eingestellt, mit einem Gehalt von 538 Euro im Monat. Andere werden in Voll- oder Teilzeit angestellt.

Ermittlungen gegen Klimakleber: Verdacht auf kriminelle Vereinigung auch in Österreich

Trotz dieser Entwicklungen betonen die Verantwortlichen der „Letzten Generation“, dass sie keinen Luxus bezahlen können und auf Spenden angewiesen sind.