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FRAGWÜRDIG

Griechenland ist genervt von serbischen „Ajvar-Touristen“

tomate
FOTO: iStockphoto

Der Begriff der „Ajvar-Touristen“ wurde in den serbischen Medien in den letzten Wochen häufig genutzt. Das ganze Ausmaß zeigt nun ein Foto aus einem Supermarkt.

„Večernje novosti“ hat vor einigen Tagen von sogenannten „Ajvar-Touristen“ oder „Tomaten-Touristen“ berichtet, die mit kiloschweren Koffern nach Griechenland in den Urlaub reisen. Die Busunternehmen beschwerten sich wegen zu schweren Koffern, aber auch wegen Touristen, die bis zu vier Koffer voll mit Ajvar und Tomaten mit sich führten.

„Tomaten-Touristen“ sind der „größte Albtraum bei uns und bei den Griechen“, sagte eine Beschäftigte in einer Tourismusagentur. So werden sie genannt, weil sie „ohne Scham“ mit Koffern voll mit Tomaten und Ajvar ins Apartment einziehen, um dort mit dem Strom des Vermieters Wintervorräte herzustellen.

Eine Touristin schilderte in einer Kolumne, wie viel Essen sie für den Griechenland-Urlaub im Koffer mit sich führt: mehrere Thunfisch-Konserven, Fertiggerichte, Knabbereien, Nudeln, Fertigsuppen, Kartoffelpüree, vakuumierte Fleischprodukte sowie mehrere Verpackungen Käse. Und all das muss in einen Reisekühlschrank passen.

Parallel zu dieser Geschichte ging ein Foto aus einem serbischen Supermarkt auf Twitter viral. Auf dem Foto sieht man zwei Thunfischsorten einer italienischen Firma, die mit Warensicherungen vor Dieben geschützt werden sollen. Ein Twitter-User berichtete von einem Diebstahl von mehr als 50 Portionen Thunfisch im Supermarkt „Shop&Go“.

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