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Großeinsatz

Großrazzia in Leopoldstadt: Behörden nehmen Nazi-Netzwerk ins Visier

Großrazzia in Leopoldstadt: Behörden nehmen Nazi-Netzwerk ins Visier
EPA/CHRISTIAN BRUNA
2 Min. Lesezeit |

Mit Entschärfungsdienst und Großaufgebot rücken Behörden in Wien-Leopoldstadt an. Die Razzia zielt auf rechtsextreme Strukturen – auch ein bekannter Szene-Akteur ist betroffen.

Am Dienstagmorgen rückte ein Großaufgebot von Einsatzkräften in Wien-Leopoldstadt an. Die Behörden führen dort mehrere Hausdurchsuchungen durch. Nach Informationen des „Standard“ handelt es sich um eine umfassende Operation gegen Strukturen der rechtsextremen Szene.

📍 Ort des Geschehens

Im Fokus der Ermittlungen steht offenbar auch der bekannte Rechtsextremist Gottfried Küssel. Dieser ist dem Bericht zufolge Miteigentümer eines Gebäudekomplexes in Wien-Leopoldstadt. An dieser Adresse soll auch ein rechtsextremer Verein seinen Sitz haben.

Polizeilicher Einsatz

Neben regulären Polizeikräften wurde auch der Entschärfungsdienst zur Unterstützung der Aktion hinzugezogen. Die Polizei bestätigte am Dienstag offiziell die Hausdurchsuchung bei Küssel in Wien-Leopoldstadt. Küssels Rechtsvertreter hat die Durchsuchungsmaßnahmen gegenüber der APA (Austria Presse Agentur) inzwischen bestätigt.

Zu Befragungen oder Festnahmen sei es im Rahmen der Razzia jedoch nicht gekommen. Weitere Details zu den Ermittlungen wurden von den Behörden zunächst nicht bekanntgegeben. Auch offizielle Angaben zur Identität oder zu den Aktivitäten des rechtsextremen Vereins, der seinen Sitz in dem betroffenen Gebäudekomplex haben soll, machten Polizei und Staatsanwaltschaft bislang nicht.

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KO KOSMO-Redaktion
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