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INNENPOLITIK

Hackerangriff auf ÖVP-Zentrale!

Hackerangriff auf ÖVP-Zentrale!
Große Datenmengen sollen gestohlen und verfälscht worden sein! (FOTO: Facebook Sebastian Kurz, iStock)
3 Min. Lesezeit |

Laut Avi Kravitz von der Firma Cybertrap, die auf die Bekämpfung von Wirtschafts- und Industriespionage spezialisierte, soll zuerst ein hochrangiger Mitarbeiter der ÖVP gehackt worden sein. Sein Passwort ermöglichte den endgültigen Einbruch in das System und auch die Übernahme des administrativen Accounts, so dem „Standard“-Artikel zufolge.

Er soll am 23. August verständigt worden sein und erst am 3. September ausgeschalten worden. Laut dem Experten waren absolute Profis am Werk, denn die Vorgänge seien sehr gekonnt durchgeführt worden. Derzeit versucht das Team die Täter und ihren „Abdruck“ auszuforschen, denn obwohl sie sehr „sauber“ gearbeitet haben, sollen sie dennoch Spuren hinterlassen haben.

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Laut vorläufigen Berichten zufolge sollen die Hacker über einen Webserver, Zugriff auf das System der ÖVP erlangt haben. Der übernommene Benutzeraccount bot ungewöhnlich viele Zugriffe auf verschiedene Daten, die auf einem Fileshare abgelegt waren. Die Angreifer nutzten dabei Anonymisierungsdienste sowie den Tor-Browser, der ins Darknet führt. Dank dieser Tools sind die meisten ihrer Vorgänge nicht nachvollziehbar.

Der „Falter“ veröffentlichte die, laut Ex-Kanzler Sebastian Kurz, verfälschten Daten und wurde zudem verklagt. Bei der Pressekonferenz in der Parteizentrale Donnerstagfrüh wurde die „Falter“-Journalistin daraufhin nicht hineingelassen, mit der Begründung sie sei nicht eingeladen.

Per Twitter wehrte sich diese:

Auch andere Kollegen und der Presseclub Concordia kritisierte die ÖVP und betonte, dass „Informationsfreiheit ist ein integrierender Bestandteil der Pressefreiheit. Der gezielte Ausschluss von kritischen Journalistinnen und Journalisten von Informationsveranstaltungen ist daher ein demokratiepolitisch höchst bedenklicher Akt“ sei.

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KO KOSMO-Redaktion
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