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REZEPT

Hanuma kocht: Eisenbahner Kekse/ Željezničke prugice

(FOTOS: Hanuma kocht)

Foodbloggerin Elma Pandžić verzückt ihre Follower in ihrem zweisprachigen Blog “Hanuma kocht” regelmäßig mit Rezepten aus ihren beiden Heimaten – Österreich und Bosnien-Herzegowina.

Eisenbahnerkekse wecken bei mir Kindheitserinnerungen. Meine Mama hat lange Zeit in einer Konditorei gearbeitet. Manchmal nahm sie mich mit und ich erinnere mich, wie ich versteckt in einem kleinen Kammerl hinter der Theke saß und ihr bei der Arbeit zusah. Dabei servierte sie in erster Linie österreichische Klassiker und dazu zählen auch Eisenbahner Kekse. Etwas Zeit und Liebe muss man schon investieren, aber dafür wird man mit Keksen belohnt, die für mich zur High Society der Weihnachtsbäckerei zählen. Sie sind edel, filigran, wunderschön anzusehen und werden euren Plätzchenteller besonders schmücken.

Zutaten für den Teig:

  • 400 g Weizenmehl (in Ö Typ W480, in D Typ 405)
  • 280 g zimmerwarme Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 2 Eigelbe
  • ½ TL Vanillepulver
  • ½ TL Zitronenabrieb
  • ½ TL Orangenabrieb
  • Prise Salz

Füllung 1:

  • 200 g Marzipan
  • 30 g Butter auf Zimmertemp.
  • 50 g Puderzucker
  • 40 g Eiweiß (=ca. 1 Eiweiß)

Füllung 2:

  • ca. 300 g Himbeermarmelade, fein passiert und ohne Stückchen
  • alternativ kann man auch Preiselbeermarmelade oder Powidl verwenden

Zubereitung:

1) Gebt alle Zutaten für den Teig, bis auf das Mehl, in eine Rührschüssel. Rührt diese entweder mit dem Mixer oder mit den Händen kurz cremig.
2) Knetet portionsweise das Mehl unter. Knetet dabei nur so lange, bis sich ein kompakter Teigklumpen gebildet hat.
3) Halbiert den Teig und drückt jedes Stück flach (so kühlt er schneller aus) und wickelt jede Hälfte in Frischhaltefolie ein. Stellt ihn nicht zu lange kühl, ca. 30-45 min reichen aus, da er sich so leichter ausrollen lässt.
4) Erwärmt ihn kurz mit den Händen und rollt ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick aus.
5) Schneidet die unförmige Teigplatte so zu, dass die Ränder alle gerade sind. Schneidet sie anschließend in ca. 4 cm breite Bahnen mit jeweils ca. 30 cm Länge. Legt die Streifen vorsichtig auf ein Blech. Falls sie sehr weich oder brüchig sein sollten, legt sie 30 min in den Kühlschrank. Dann lassen sie sich leichter „transportieren“. Habt ihr den gesamten Teig ausgerollt und geschnitten, sind es am Ende ca. 11 lange und 5 kürzere Bahnen, verteilt auf 3-4 Backbleche.
6) Stecht die Streifen mit einer Gabel mehrmals ein. Backt sie im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad O/U Hitze ca. 10-12 min bis sie am Rand beige und innen noch hell sind.

7) In der Zwischenzeit bereitet ihr die Marzipanmasse zu (Füllung 1). Dafür mixt ihr alle Zutaten cremig (sollte das schwer gehen, knetet mit der Hand). Füllt die Masse in einen Spritzbeutel mit einer ca. 0,5 cm großen Sterntülle um.
8) Nehmt die Streifen aus dem Ofen und lasst sie vollständig auskühlen.
9) Verklebt jeweils 2 Streifen mit Füllung Nr. 2., also der heißen Himbeermarmelade.
10) Dressiert die Füllung Nr. 1 entlang der Ränder der fertig verklebten Streifen (nicht zu nah am Rand). In der Mitte zwischen den Marzipanstreifen entsteht so ein Hohlraum.
11) Gebt die Streifen wieder in den Ofen bei 230 Grad Oberhitze für ca. 5 min oder bei Grillfunktion mittlere Stufe ca. 3-5 min, bis die Bahnen Farbe angenommen haben. Behaltet sie dabei unbedingt im Auge!
12) Lasst sie wiederum auskühlen und füllt die Hohlräume zwischen den Marzipanstreifen mit heißer Marmelade aus.
13) Lasst sie auskühlen, am besten im Kühlschrank und über Nacht, da sie sich so leichter schneiden lassen. Am nächsten Tag könnt ihr sie gerade oder diagonal in kleine, ca. 3-4 cm breite Stücke schneiden. Lagert eure fertigen Kekse in Metallboxen, die ihr mit Küchenrolle auslegt und am besten an einem kühlen, nicht feuchten Ort. Dort halten sie sich mehrere Wochen.

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