Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Tierquälerei

Hoden-Not-OP, Lebensgefahr: Matador von Stier aufgespießt (VIDEO)

Hoden-Not-OP, Lebensgefahr: Matador von Stier aufgespießt (VIDEO)
FOTO: Screenshot
3 Min. Lesezeit |

Ein Stierkampf endet in einem Blutbad: Ein 24-jähriger Matador schwebt nach brutalen Hornwunden in Lebensgefahr.

Erschütternde Bilder gingen um die Welt: Ein Stier schleudert einen Mann mit seinen Hörnern in die Luft, stürzt sich auf ihn, während er blutend im Sand liegt – immer wieder, unbarmherzig. Der Körper des Matadors wirkt wie eine leblose Puppe, ehe er schwer zu Boden fällt. Andere Kämpfer eilten sofort herbei und versuchten verzweifelt, das aufgebrachte Tier abzulenken. Erst als ein Mann den Stier am Schwanz wegzog, ließ das Tier von seinem Opfer ab.

Der 24-jährige Matador Tomas Angulo kämpfte nach einem brutalen Angriff in der Stierkampfarena von Moralzarzal bei Madrid um sein Leben. Zuschauer schrien entsetzt, als sich das Geschehen vor ihren Augen abspielte. Ärzte beschreiben seinen Zustand nach dem massiven Blutverlust als „sehr ernst“.

 ACHTUNG: Verstörende Szenen!

Schwere Hornwunden

Die Verletzungen, die Angulo davontrug, sind erschreckend: Drei tiefe Hornwunden am linken Oberschenkel – die erste reichte bis auf den Knochen, rund 25 Zentimeter tief. Die zweite, etwa 20 Zentimeter tief, durchtrennte die Oberschenkelarterie auf einer Länge von mehr als fünf Zentimetern. Die dritte Wunde durchbohrte mehrere Muskeln auf einer Tiefe von rund 15 Zentimetern. Hinzu kamen Verletzungen im Gesicht sowie mehrere innere Blutungen.

Angulo war bereits zu Beginn des Kampfes am Samstag verletzt worden – doch erst die zweite Attacke des Tieres machte eine sofortige Einlieferung ins Krankenhaus unumgänglich. Der junge Matador nahm an der „Copa Chenel“ teil, einem internationalen Stierkampfwettbewerb.

Vorfall im Mai

Dieser Wettbewerb hatte bereits in den Qualifikationsrunden im Mai für Schlagzeilen gesorgt. Damals traf es den 36-jährigen Albert Duran: Aufnahmen zeigen, wie der Stier seinen Kopf hebt und seine Hörner mit voller Wucht in Durans Leistengegend rammt – der Kämpfer wird dabei in die Luft geschleudert. Das Publikum in der Arena von Valdemoro wich entsetzt zurück, während Duran taumelnd versuchte, dem angreifenden Tier zu entkommen.

Mehrfach wurde er in die Höhe gerissen, bevor er schließlich in die Klinik gebracht werden konnte. Chirurgen mussten ihn wegen schwerer Hodenverletzungen notoperieren und behandelten ihn anschließend auf der Intensivstation.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen