Start Gesundheit Impfgremium: Schwangere sollen sich so bald wie möglich gegen Corona impfen lassen
COVID-19

Impfgremium: Schwangere sollen sich so bald wie möglich gegen Corona impfen lassen

(FOTO: iStockphoto)

Schwangere sind nun offiziell Risikopersonen. Das Nationale Impfgremium (NIG) hat daher am Mittwoch die Impfung von schwangeren Frauen empfohlen und sie in der Priorität hochgestuft.

Die Impfempfehlungen für Österreich wurden am Mittwoch durch das Nationale Impfgremium aktualisiert. Neu ist: Auch Schwangere – insbesondere im 2. und 3. Schwangerschaftsdrittel – werden als Risikogruppe eingestuft und sollen bei den Corona-Impfungen priorisiert werden. Bisher wurden nur enge Kontaktpersonen von Schwangeren wegen des potentiell schweren Krankheitsverlaufes bei der Corona-Impfung vorgereiht, doch nun sollen die Schwangeren gleich selbst geimpft werden.

Schwangere sind Risikopersonen
Grundsätzlich sind bei der Priorisierung der Impfreihenfolge die Personengruppen in sieben Kategorien eingeteilt. Schwangere gehören künftig zur Gruppe drei: „Priorität erhöht“. In der dritten Priorität befinden sich unter anderem auch 70 bis 74 Jahre alte Menschen und Patienten mit durch Vorerkrankungen erhöhtem Risiko sowie deren Angehörige.

Ebenfalls in diese Gruppe fallen Asylwerber in Unterkünften, Personen in Obdachloseneinrichtungen, Gefängnisinsassen sowie das Personal in diesen Einrichtungen. Außerdem auch das Personal in Sozialberufen, in der Seelsorge sowie bei der Bestattung.

mRNA-Impfung für Schwangere
In der aktualisierten Impfempfehlung des Nationalen Impfgremiums heißt es: „Bisher liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen bei Schwangeren vor, diese ließen ausnahmslos keine Auffälligkeiten erkennen. Insbesondere zu mRNA-Impfstoffen wurden mittlerweile Daten publiziert, weshalb bei der Impfung von Schwangeren mRNA-Impfstoffe zu bevorzugen sind.“

In Wien arbeitet man bereits daran die Gruppe der Schwangeren in die Risikopatienten zu integrieren, die hier bereits geimpft werden. Ein Sprecher des Gesundheitsstadtrats zum Standard: „Wir schauen gerade, wie wir das organisatorisch abwickeln, die Zielgruppe ist zu groß, um sie irgendwo anhängen zu können.“ Es geht um bis zu 12.000 Schwangere, heißt es dort.

Quellen und Links:

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