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Impfung gegen Coronavirus: Furore wegen Đokovićs Standpunkt

(FOTO: Instagram-Screenshot)

Wie der serbische Tennisstar in einem Video-Chat mit seinen serbischen Kollegen erklärte, könnte das Coronavirus bzw. eine Impfung dagegen auch große Auswirkungen auf seine Karriere haben.

Đoković gab zu, dass es für ihn sehr schwierig werden würde, wenn die Wiederaufnahme des Spielbetriebes nur in Verbindung mit einer verpflichtenden Corona-Impfung kommen würde.

„Ich bin gegen Impfen und ich möchte nicht von jemandem gezwungen werden, einen Impfstoff zu nehmen, um reisen zu können“, betonte Nole klar und deutlich im Video-Chat.

Ohne Impfung kein Tennis?
Erst kürzlich äußerten sich Legenden des Tennissportes, darunter Amelie Mauresmo und Boris Becker zur Lage während der Corona-Krise. Die Französin zeigte sich eher pessimistisch ist und meint, dass „wir einen Schlussstrich unter die Tennissaison 2020 ziehen“ müssen und „Kein Impfstoff = Kein Tennis“ bedeuten würde.

Becker schlägt hier jedoch in eine ganz andere Kerbe. Dem sechsfachen Grand-Slam-Sieger zufolge, solle man mit „der Schwarzmalerei aufhören“, da „natürlich dieses Jahr noch Tennis gespielt werde“.

Đoker: „Ich muss eine Entscheidung treffen“
Wie das Ganze ausgehen wird und ob überhaupt eine verpflichtende Corona-Impfung kommen wird, ist derzeit noch ungewiss. Gewissheit haben wir jedoch über den Standpunkt, den Đoković vertritt:

„Aber wenn es verpflichtend ist, was wird passieren? Ich muss eine Entscheidung treffen. Ich habe meine eigenen Gedanken über die Sache. Und ob sich diese Gedanken an einem gewissen Punkt verändern werden, weiß ich nicht. Wenn die Saison hypothetisch im Juli, August oder September fortgeführt wird, was unwahrscheinlich ist, verstehe ich, dass eine Impfung eine Voraussetzung wird, nachdem wir aus einer strikten Quarantäne kommen. Aber es gibt noch keine Impfung.“