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Mutprobe

Jolies mutigster Auftritt: Nach 11 Jahren zeigt sie ihre OP-Narben

Jolies mutigster Auftritt: Nach 11 Jahren zeigt sie ihre OP-Narben
(FOTO: EPA / FABIO FRUSTACI)
2 Min. Lesezeit |

Mit einem mutigen Schritt zeigt Angelina Jolie ihre Mastektomie-Narben. Die Schauspielerin macht ihre Verletzlichkeit zur Stärke – für Frauen weltweit.

Angelina Jolie präsentiert erstmals ihre Mastektomie-Narben der Öffentlichkeit. Die Schauspielerin, die sich 2013 aufgrund eines genetisch bedingten Krebsrisikos beide Brüste entfernen ließ, möchte damit das Bewusstsein für Brustkrebsvorsorge stärken. Im Gespräch mit dem Magazin „Time France“ erläutert die 50-Jährige ihre Motivation für diesen intimen Schritt.

Die Oscar-Preisträgerin hatte sich vor zwölf Jahren für die präventive Operation entschieden, nachdem bei ihr eine BRCA1-Genmutation (krebsfördernde Genveränderung) festgestellt worden war. Diese erhöhte ihr Risiko für Brust- und Eierstockkrebs dramatisch. 2015 folgten weitere vorbeugende Eingriffe mit der Entfernung ihrer Eierstöcke. Über ihre gesundheitlichen Entscheidungen sprach Jolie stets offen.

Solidarität zeigen

„Ich teile diese Narben mit vielen Frauen, die ich liebe“, erklärt die ehemalige Ehefrau von Brad Pitt in dem Interview. „Und es berührt mich immer, wenn andere Frauen ihre Narben zeigen.“ Mit ihrer Entscheidung, sich dem Magazin anzuvertrauen, möchte sie auf die weltweit häufigste Krebsart bei Frauen aufmerksam machen, die gleichzeitig die häufigste krebsbedingte Todesursache darstellt.

Familiäre Vorbelastung

Die familiäre Vorbelastung spielte bei Jolies Entscheidung zur vorbeugenden Doppelmastektomie eine entscheidende Rolle. Ihre Mutter, Großmutter und Tante verstarben an Krebserkrankungen. Für das Titelbild der Zeitschrift wählte die Schauspielerin einen tief ausgeschnittenen schwarzen Pullover, wobei sie eine Brust mit ihrer Hand bedeckt.

Das seltene und persönliche Interview, das von Fotos ihrer Operationsnarben begleitet wird, erscheint in der neuen Ausgabe von „Time France“ am 18. Dezember.