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Krisensituation

Kälte-Schock und Raketen-Terror: Ukraine in dreifacher Notlage

Kälte-Schock und Raketen-Terror: Ukraine in dreifacher Notlage
(istockphoto: missiles)
2 Min. Lesezeit |

Eisige Temperaturen, zerstörte Stromnetze und anhaltende russische Raketenangriffe – die Ukraine kämpft an mehreren Fronten gleichzeitig gegen eine zunehmend dramatische Lage.

Die Lage in der Ukraine verschärft sich nach fast vier Jahren Krieg zunehmend, wie Präsident Wolodymyr Selenskij in seiner täglichen Videoansprache darlegte. Russland habe erneut massive Angriffe auf das Land geführt. „Allein an ballistischen Raketen waren es 18 Stück“, erklärte der ukrainische Staatschef. Zusätzlich seien Kampfdrohnen und Marschflugkörper zum Einsatz gekommen.

Die kritische Infrastruktur des Landes leidet besonders unter den systematischen russischen Attacken – das Stromnetz ist inzwischen erheblich beschädigt. Regelmäßige Netzabschaltungen gehören mittlerweile zum Alltag der Bevölkerung, die täglich mehrere Stunden ohne Strom- und Wärmeversorgung ausharren muss. Techniker arbeiten seit Wochen ununterbrochen daran, die Grundversorgung aufrechtzuerhalten.

Extreme Kälte

Die aktuelle Wetterlage verschärft die ohnehin prekäre Situation zusätzlich. „Das Wetter stellt zusätzliche Herausforderungen – außerordentliche Herausforderungen“, betonte Selenskij mit Verweis auf die zweistelligen Minustemperaturen, die das Land derzeit erfasst haben.

⇢ Selenskij in Alarmbereitschaft: Russland will Kälte für Großangriff nutzen

Schwere Frontlage

Auch an den Frontlinien spitzt sich die Lage zu. „Überall ist es jetzt schwer – an der Front am schwersten“, räumte der Präsident ein. Trotz der eisigen Temperaturen setze Russland seine Offensiven fort. Selenskij hob jedoch hervor, dass die ukrainischen Verteidigungslinien weiterhin standhalten.

Dennoch befindet sich die Ukraine seit Monaten in der Defensive und musste zuletzt weitere Gebiete im Osten und Süden des Landes aufgeben.

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KO KOSMO-Redaktion
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