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Koalition

Kickl verschiebt Treffen mit Babler

Kickl verschiebt Treffen mit Babler
FOTO: SPÖ, David Višnjić/EPA-EFE, Christian Bruna
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Die Diskussionen über die mögliche Bildung einer neuen Regierung in Österreich ziehen sich seit der Nationalratswahl immer weiter in die Länge. Das Treffen zwischen FPÖ-Chef Herbert Kickl und Andreas Babler, dem Vorsitzenden der SPÖ, das ursprünglich für Donnerstag geplant war, wurde von Kickl selbst auf Freitag verschoben.

Erwartungshaltung und politische Realitäten

Es wird jedoch nicht erwartet, dass das Treffen zwischen Kickl und Babler zu einem bedeutenden Durchbruch führt, da die SPÖ bereits eine Zusammenarbeit mit der FPÖ kategorisch ablehnt. Diese Entscheidung unterstreicht die gegenwärtigen Herausforderungen in den Verhandlungen zur Regierungsbildung.

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Kickl: „Beleidigte Wahlverlierer“

Bereits stattgefunden haben die von Van der Bellen eingeforderten Gespräche zwischen dem derzeitigen Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) und den beiden Parteivorsitzenden. Nach der Unterredung mit Babler gab es lediglich eine knappe Bestätigung des Gesprächsverlaufs. Nehammer äußerte sich nach seinem Treffen mit Kickl jedoch deutlich kritischer und bezeichnete dessen Verhalten öffentlich als problematisch. Daraufhin bezeichnete Kickl Nehammer als „beleidigten Wahlverlierer“, betonte jedoch sein Interesse an einer möglichen Koalition mit der ÖVP.