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Laut Test: Baby-Feuchttücher sind extrem ungesund!

baby feuchttücher
FOTO: iStockphoto

Sie sind zwar unglaublich praktisch, da sie jederzeit einsetzbar sind und sowohl schmutzige Finger als auch Babypopos säubern, doch die giftigen Inhaltsstoffe, die in manchen Produkten enthalten sind, machen Feuchttücher tatsächlich gefährlich.

Die praktischen Feuchttücher gibt es bereits seit 1978 und mittlerweile findet man sie für verschiedenste Hauttypen, was sie bei Müttern besonders beliebt macht. Doch was viele nicht wissen, ist, dass ein bestimmter Konservierungsstoff enthalten sein darf.

Laut der Zeitschrift Ökotest sind Feuchttücher grundsätzlich mit einer Flüssigkeit versehrt, die zwar sanft zu reinigen scheint und häufig mit rückfettenden Stoffen versetzt ist, aber reichlich Konservierungsstoffe beinhaltet. Besagte Stoffe werden dazu benötigt, die Tücher beim ständigen Öffnen und Schließen der Packung vor Keimen zu bewahren. Wären diese nicht enthalten, wäre eine Austrocknung der Tücher oder gar ein Schimmelbefall die Folge.

Es ist zwar grundsätzlich so, dass Baby-Feuchttücher nur jene Konservierungsstoffe enthalten dürfen, die laut Kosmetikverordnung zugelassen sind, doch laut dieser wurde der Stoff Polyaminopropyl Biguanide (PHMB) aufgrund einer möglichen toxischen Wirkung verboten. Dieser befindet sich allerdings absurderweise als Konservierungsstoff in geringer Konzentration in einigen Feuchttüchern für Babys. In acht von 43 durch ÖKO-Test überprüften Feuchttücher-Anbietern befindet sich besagter Stoff.

Die Alternative

Aufgrund der fragwürdigen Inhaltsstoffe raten Hebammen schon lange von den teuren Feuchttüchern ab und empfehlen stattdessen zu Waschlappen mit Wasser. Wer allerdings den Waschlappen umgehen möchte, kann auch auf Wattepads zurückgreifen.