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INSOLVENZ

kika/Leiner ist pleite: Darauf müssen Mitarbeiter gefasst sein!

kika/Leiner ist pleite: Darauf müssen Mitarbeiter gefasst sein!
FOTO: iStock, aurena.at
1 Min. Lesezeit |

Der Möbelhändler kika/Leiner hat nun endgültig Insolvenz angemeldet und kann den Betrieb offenbar nicht weiterführen. In diesem Zusammenhang appelliert Michael Pieber, Geschäftsführer der Gewerkschaft GPA Niederösterreich, wo die Möbelkette ansässig ist, an die Beschäftigten: „Unterschreiben Sie nichts, setzen Sie keine eigenmächtigen Schritte, kündigen Sie nicht. Sie könnten um Ansprüche umfallen.“

Pieber erklärt: „Im Fall einer Insolvenz übernimmt der Insolvenzentgeltfonds die Auszahlung offener Ansprüche. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind damit davor geschützt, dass ihnen aufgrund der Insolvenz Geld entgeht. Die Gewerkschaft GPA wird in enger Zusammenarbeit mit der Arbeiterkammer die Beschäftigten beraten und strukturiert die weitere Vorgangsweise darlegen. Wenn Sie nun selbst kündigen oder etwas unterschreiben, gefährden Sie eventuell Ansprüche. Lassen Sie sich unbedingt von uns beraten!“

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In diesem Zusammenhang weist der Gewerkschafter hin: „Der Insolvenzentgeltfonds wird aus den Lohnnebenkosten finanziert. Hier sieht man gut, warum eine Kürzung dieser Sozialstaatsabgaben eine wirklich schlechte Idee ist.“

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KO KOSMO-Redaktion
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