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Kindergarten meldet Insolvenz: 240 Kinder betroffen von Schließung

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Nach der Schließung der "Alt-Wien-Kindergärten, geht der nächste Kindergarten pleite. (Foto: iStock)

Über die privaten „Multika“-Kindergärten ist nun doch ein Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die Betreiberin informierte am Mittwoch die Eltern. Alle Standorte sollen durch einen Masseverwalter weitergeführt werden.

Die Stadt Wien stoppte die Förderungen. Es habe ein Masseverwalter die Leitung der Kindergärten übernommen. Erst in den nächsten Wochen werden Details über die Vermögenswerte des Vereins bekannt gegeben und wie es mit den sieben Standorten weitergehen soll. Für Eltern die ihre Kinder ummelden möchten, biete die MA 10 Hilfestellung.

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Die zuständige Wiener Magistratsabteilung 10 hat am Donnerstagabend bekannt gegeben, dass keine Einigung mit dem Betreiber Richard Wenzel erzielt werden konnte. Nun müssen 33 Kindergärten schließen, 2300 Kinder bleiben im September ohne fixen Kindergartenplatz.

 

Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 01/2775555. Im Falle einer konkreten Platzsuche werde man dann an die entsprechenden Servicestellen weiterverwiesen. Laut wien.orf.at ist ein Sanierungsverfahren geplant, wird Vereinsobfrau Alissa Baumgartner-Capatu zitiert. Alle Standorte würden vorerst weiter betrieben und von einem Masseverwalter geführt, versichert die Vereinsleitung.

Seit 2009 ist der Verein „Multika“ in Wien aktiv und betreibt mehrsprachige Privatkindergärten mit deutschem, englischem, russischem oder ungarischem Angebot. Die meisten Standorte – vier von sieben – befinden sich in Hernals. Insgesamt sind rund 240 Kinder betroffen. Anfang der Woche hatte Baumgartner-Capatu Gerüchte um eine Pleite noch dementiert – mehr dazu in Kein Konkurs von „Multika“-Kindergärten.