Ab heute verbindet Air China erstmals regelmäßig China und Kroatien. Die neue Strecke führt von Peking über Bukarest nach Zagreb und wird dreimal pro Woche bedient.
Für den Flughafen Zagreb beginnt heute ein neues Kapitel: Am 4. September 2026 nimmt Air China die neue Verbindung zwischen Peking und Zagreb offiziell auf. Die Route führt dabei über die rumänische Hauptstadt Bukarest. Geflogen wird jeweils montags, mittwochs und freitags.
Erstmals regelmäßige Flüge
Wer von Zagreb nach Peking fliegen möchte, muss weiterhin einen Zwischenstopp in Bukarest einplanen. Die neue Verbindung ist dennoch von besonderer Bedeutung: Nach Angaben des kroatischen Außenministeriums handelt es sich um die erste regelmäßige Flugverbindung zwischen Kroatien und China.
Air China setzt auf der Strecke einen Airbus A330-200 ein. Der Flug von Peking führt zunächst nach Bukarest und anschließend weiter nach Zagreb. In der Gegenrichtung geht es von Zagreb über Bukarest zurück nach Peking.
Auch für die Balkan-Diaspora interessant
Die neue Verbindung ist nicht nur für Geschäftsreisende und Touristen relevant. Zagreb ist für viele Menschen aus dem westlichen Balkan ein wichtiger internationaler Verkehrsknotenpunkt. Eine zusätzliche Verbindung nach Asien erweitert damit auch die Reisemöglichkeiten für Menschen aus Kroatien sowie der regionalen Diaspora.
Gleichzeitig baut Air China sein europäisches Streckennetz weiter aus. Die Airline bedient mittlerweile zahlreiche Ziele auf dem Kontinent und setzt zunehmend auf internationale Verbindungen. Hintergrund ist unter anderem die starke Nachfrage nach internationalen Flügen während der Sommersaison.
Dreimal pro Woche
Die neue Strecke wird zunächst dreimal wöchentlich angeboten. Air China plant die Flüge jeweils montags, mittwochs und freitags. Damit erhalten Reisende eine zusätzliche Möglichkeit, zwischen China und Kroatien zu verkehren – auch wenn der Weg weiterhin über Bukarest führt.
Für Zagreb ist die Verbindung ein weiterer Schritt beim Ausbau des internationalen Flugverkehrs. Der Flughafen der kroatischen Hauptstadt gewinnt damit eine zusätzliche Anbindung an einen der wichtigsten Märkte in Asien.