Start Infotainment Promis Leskovac: Bürger sammeln Geld, damit Jelena Karleusa nicht singen muss!
SAMMELAKTION FÜR ROSTILJADA

Leskovac: Bürger sammeln Geld, damit Jelena Karleusa nicht singen muss!

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(FOTO: zVg.)

Wie der Bürgermeister der südserbischen Stadt Leskovac ankündigte, soll das heurige 32. Grillfestival (Rostiljijada) in Leskovac vom Folk-Star Jelena Karleusa eröffnet werden. Das kolportierte Honorar der Sängerin beträgt stolze 20.000 Euro und soll aus dem öffentlichen Budget der Stadt bestritten werden. Die Bürger sind sowohl mit der Wahl der Interpreten als auch mit deren Honoraren nicht ganz einverstanden.

Die Partei Bewegung für Leskovac kündigte bereits an, im Rahmen einer Bürgerinitiative Geld für das Honorar der Sängerin zu sammeln. Nicht etwa aus Vorfreude, sondern um die Sängerin loszuwerden: sie soll nämlich gar nicht auftreten! Das Grillfestival in Leskovac soll laut der Initiative ein anderes Image bekommen und in allen Segmenten mehr Qualität und Inhalt bieten, was sich in der Wahl der Künstler, die auf Bühne auftreten, widerspiegeln soll.

Die Bürgerinitiative sammelt derzeit Spenden von allen, die die Folk-Sängerin Karleusa auf dem Festival nicht sehen wollen. Das Spendenziel sind 20.000 Euro, das ist der Betrag, den die Sängerin für ihren für 22. August geplanten Auftritt verlangt, berichtet die Zeitung Juzne vesti.

„Mit dieser Initiative verfolgen wir das Ziel, 20.000 Bürgerinnen und Bürger von Leskovac zu finden, die bereit sind, je einen Euro oder ein paar Euro zu spenden, damit wir die betreffende Diva auszahlen können. Wir wollen ihr das Honorar zahlen, damit sie in unserer Stadt nicht auftritt“, heißt es in der Mitteilung der Bürgerinitiative.

Sollte Karleusa das Angebot der Bürgerinitiative nicht annehmen, sollen die gesammelten Geldmittel für humanitäre Zwecke gespendet werden.

Dies ist nicht das erste Mal, das sich die Bürger der Stadt gegen die Wahl der Interpreten am Grillfestival auflehnen. Letztes Jahr, als Svetlana Ceca Raznatovic auftrat, wurden Unterschriften gesammelt und von der Politik gefordert, das Honorar der Sängerin in die Behandlung kranker Kinder zu investieren.