Start POLITIK Ludwig packt aus: Folgen für Ungeimpfte neue Lockdown-Lockerungen?
PRESSEKONFERENZ

Ludwig packt aus: Folgen für Ungeimpfte neue Lockdown-Lockerungen?

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(FOTO: iStock, zVg.)

Nach Lockerungen und einem baldigen Ende des Ungeimpften-Lockdowns werden immer lauter. Jetzt macht Wiens Bürgermeister Michael Ludwig eine klare Ansage.

Mückstein dagegen:
Erste Landeschefs, NEOS und FPÖ, sprechen sich trotz hoher Infektionszahlen für ein baldiges Ende des Lockdowns für Ungeimpfte in Österreich aus. Doch Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) ist dagegen und lehnt Lockerungen für Ungeimpfte ab.

Die Corona-Maßnahmen würden laut Mückstein so lange aufrecht bleiben, “so lange es epidemiologisch notwendig” ist. Diese werde auch laufend kontrolliert. Teile der Wirtschaft forderten aufgrund der kommenden Impfpflicht ab 1. Februar Lockerungen.

Wien bleibt vorsichtig

Aber: “Ich stimme zu, wenn die Erwartungshaltung den optimistischen Weg einschreitet, wenn die tatsächliche Entwicklung optimistisch bleibt und wir wenig Belastung in den Spitälern sehen, dann ist es überhaupt keine Frage, dass dann sehr, sehr rasch die Maßnahmen gelockert werden können und wohl auch müssen.”, erklärt Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) gegenüber ZiB2.

“Ein Bundesland kann nur Verschärfungen vornehmen, aber keine Lockerungen. Von daher war ich immer dafür, dass es bundeseinheitliche Regelungen gibt. Das ist vor einiger Zeit aber anders entschieden worden und deshalb haben die Bundesländer verstärkt auch die Entscheidungen in die Hand genommen”, sagt Ludwig bei der heutigen Pressekonferenz.

Mt der GECKO-Kommission und mit Abstimmung der Bundesländer gebe es jetzt wieder verstärkt den Versuch, bundeseinheitlich vorzugehen. “Von daher nutze ich meine Möglichkeiten als Landeshauptmann in diesen Gesprächen meine Sichtweise einzubringen.”, setzt Ludwig fort.

Im Grunde genommen ist Wiens-Brügermeister aber dafür, “dass wir versuchen, soweit es möglich ist, bundeseinheitlich vorzugehen. “Man müsse bei möglichen Lockerungen aber immer “mit großer Vorsicht agieren und unter Einbeziehung der Experten. So haben ich das immer während der gesamten Pandemie in Wien gehalten.”

Mit diesem Vorgehen habe Ludwig eine “gute Erfahrungen gemacht, auf die Expertenkreise zu hören. Und ich habe meine Expertenrunde nicht aufgehoben. Das dient nur dazu, die Bevölkerung zu verunsichern. Es ist vernünftig, dass man die Gesprächsangebote annimmt, die es gibt”, schildert Ludwig.

Quelle: Heute-Artikel

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