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Kindesmisshandlung

Missbrauch? Baby kämpft um sein Leben – Mutter beschuldigt Partner

Missbrauch? Baby kämpft um sein Leben – Mutter beschuldigt Partner
Symbolbild FOTO: iStock, wikimedia/GuentherZ
2 Min. Lesezeit |

Schwere Vorwürfe in Wien: Eine Mutter beschuldigt ihren Partner, den gemeinsamen neun Wochen alten Säugling misshandelt zu haben. Das Baby kämpft mit Kopfverletzungen ums Überleben.

Ein neun Wochen alter Säugling ringt im Wiener AKH um sein Leben, nachdem er mit schweren Kopfverletzungen eingeliefert wurde. Die 38-jährige Mutter gibt ihrem Lebensgefährten die Schuld – er soll sowohl sie als auch das Baby misshandelt haben.

Nach der Verhaftung eines Paares in Wien am Mittwoch hat die Mutter schwerwiegende Anschuldigungen gegen ihren Partner erhoben. Die 38-jährige Kroatin gab bei ihrer Befragung an, dass der Mann sie nicht nur bedroht und geschlagen, sondern auch den gemeinsamen Säugling misshandelt habe. Allerdings räumte sie ein, die Gewalt gegen das Kind nicht direkt beobachtet zu haben, wie Polizeisprecher Markus Dittrich am Freitag mitteilte. Der Gesundheitszustand des Kindes bleibt kritisch.

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Festnahme im Krankenhaus

Die Festnahme des 35-jährigen Deutschen mit Balkanwurzeln und seiner Partnerin erfolgte gegen 20.30 Uhr in jenem Krankenhaus, in das sie ihre Tochter wegen eines Krampfanfalls gebracht hatten. Bei der gründlichen medizinischen Untersuchung des Babys entdeckten die Ärzte neben frischen auch ältere Verletzungen, was den Verdacht auf Misshandlung erhärtete. Das Krankenhauspersonal erstattete umgehend Anzeige. Laut oe24-Informationen hält sich der Mann illegal in Österreich auf.

Schwere Vorwürfe

Zunächst verweigerten beide Elternteile die Aussage und wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in Untersuchungshaft genommen. Während der 35-Jährige weiterhin schweigt, hat die Mutter inzwischen ausgesagt. Die von einem bekannten Wiener Strafverteidiger vertretene Frau erstattete während ihrer Vernehmung Anzeige gegen den Deutschen wegen fortgesetzter Gewaltausübung und gefährlicher Drohung.

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In ihrer Aussage belastete die 38-Jährige den Vater auch hinsichtlich der Verletzungen des Säuglings schwer. Sie betonte jedoch, selbst keine Gewalt ausgeübt zu haben und auch nicht direkte Augenzeugin der Misshandlungen gewesen zu sein, erklärte Dittrich.

Das kleine Mädchen wird derzeit auf der Intensivstation des AKH behandelt.

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KO KOSMO-Redaktion
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