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Luxusproblem

Mission Impossible: Warum Tom Cruise bei Bugatti auf der schwarzen Liste steht

Mission Impossible: Warum Tom Cruise bei Bugatti auf der schwarzen Liste steht
Foto: iStock, epa/NEIL HALL
3 Min. Lesezeit |

Selbst Millionen-Boliden haben ihre Tücken: Als Tom Cruise bei einer Filmpremiere die Beifahrertür seines Bugatti Veyron öffnen wollte, versagte die Technik spektakulär.

Der Luxussportwagenhersteller Bugatti verkörpert wie kaum eine andere Marke die Verbindung aus Exklusivität und Höchstleistung. Die Fahrzeuge aus dem Elsass gelten in Automobilkreisen als Inbegriff des Unerreichbaren – nicht nur wegen ihrer technischen Daten, sondern auch aufgrund der strengen Auswahlkriterien, die der Hersteller bei seiner Kundschaft anlegt. Zu den wenigen Auserwählten, die einen Bugatti ihr Eigen nennen dürfen, zählen Prominente wie Arnold Schwarzenegger, Modedesigner Ralph Lauren und Fußballstar Cristiano Ronaldo. Auch Hollywood-Schauspieler Tom Cruise gehörte 2005 zu diesem elitären Kreis, als er sich einen Bugatti Veyron mit beeindruckenden 1001 PS zulegte.

Ein Jahr später erlebte Cruise jedoch einen peinlichen Moment mit seinem Millionen-Boliden. Bei der Premiere von „Mission: Impossible III“ fuhr er stilsicher im Veyron vor und stieg elegant aus. Als er jedoch versuchte, seiner damaligen Partnerin Katie Holmes die Beifahrertür zu öffnen, versagte die Technik des Supersportwagens. Videoaufnahmen dokumentieren, wie der Schauspieler fast 30 Sekunden lang erfolglos mit der Türmechanik kämpfte. Die Medien griffen den Vorfall genüsslich auf und kommentierten spöttisch, dass manche Aufgaben selbst für den Action-Helden Cruise offenbar tatsächlich unmöglich seien.

Imageproblem Bugatti

Für die Nobelmarke entwickelte sich der Zwischenfall zu einem Imageproblem. Luxusfabrikate wie Bugatti sind auf ihren makellosen Ruf angewiesen, um die Exklusivität und Wertstabilität ihrer Produkte zu sichern. Der Vorfall mit dem Hollywood-Star verdeutlicht die Anfälligkeit von Premiumherstellern in der heutigen Medienlandschaft. Neben Cruise sollen angeblich auch andere Prominente wie Boxer Floyd Mayweather und Musikproduzent Simon Cowell auf einer inoffiziellen schwarzen Liste des Unternehmens stehen – ihnen wird vorgeworfen, ihre Fahrzeuge entgegen vorheriger Vereinbarungen zu schnell weiterverkauft zu haben.

Veyron-Vermächtnis

Die Produktion des Bugatti Veyron, der einst für mindestens 1,2 Millionen Euro angeboten wurde, ist mittlerweile eingestellt. Insgesamt wurden nur 450 Exemplare des legendären Supersportwagens gefertigt. Nach dem Nachfolgemodell Chiron rollt inzwischen der Tourbillon aus den Werkshallen. Neben Cruise sollen angeblich auch andere Prominente wie Boxer Floyd Mayweather und Musikproduzent Simon Cowell auf einer inoffiziellen schwarzen Liste des Unternehmens stehen – ihnen wird vorgeworfen, ihre Fahrzeuge entgegen vorheriger Vereinbarungen zu schnell weiterverkauft zu haben.

Die Episode mit Tom Cruise unterstreicht, dass selbst für Luxusmarken wie Bugatti der sorgfältige Umgang mit dem eigenen Renommee unerlässlich ist, um die Position im obersten Marktsegment zu behaupten.