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Eskalation

Hilfe ist unterwegs“: Trumps gefährliches Versprechen an Iran

Hilfe ist unterwegs“: Trumps gefährliches Versprechen an Iran
(FOTO: EPA / BONNIE CASH / POOL)
2 Min. Lesezeit |

Während in Iran die Proteste eskalieren und tausende Todesopfer gemeldet werden, verschärft Trump seine Drohungen gegen Teheran und lässt sich über militärische Optionen informieren.

Angesichts der alarmierenden Opferzahlen bei den iranischen Protesten hat US-Präsident Trump seine Warnungen an die Führung in Teheran verschärft. Während die iranische Regierung von „künstlich geschürten Unruhen“ spricht und diese als Vorwand für eine militärische Intervention betrachtet, erlebt das Land die heftigsten Demonstrationen seit Jahren.

Die ursprünglich durch die Wirtschaftskrise ausgelösten Proteste haben sich mittlerweile zu landesweiten Aufständen entwickelt. In zahlreichen Städten kam es zu schweren Ausschreitungen, auf die der Sicherheitsapparat mit massiver Gewalt reagiert. Laut Angaben iranischer Regierungsvertreter gegenüber der „New York Times“ wurden etwa 3000 Menschen getötet, darunter auch Sicherheitskräfte. Einige Schätzungen liegen sogar noch deutlich höher.

⇢ Tödliche Revolte: Mindestens 2.000 Opfer bei Regime-Protesten im Iran

Trumps Drohungen

Trump hatte den Demonstranten bereits wenige Stunden zuvor auf seiner Plattform Truth Social Unterstützung zugesagt und verkündet: „Hilfe ist unterwegs.“ Seit Beginn der Massenproteste gegen das autoritäre System der Islamischen Republik vor gut zwei Wochen drohte der US-Präsident wiederholt mit einem Eingreifen, falls Demonstranten getötet würden.

Während die Proteste andauern, setzt Reza Pahlavi seine Hoffnungen auf Trump. Der amerikanische Präsident behält sich zwar militärische Optionen vor, beschränkte sich bislang jedoch auf die Verhängung neuer Zölle – wobei viele Fragen zu seinem weiteren Vorgehen offen bleiben. ⇢ Proteste im Iran: Führung laut Trump zu Verhandlungen bereit

Juristische Konsequenzen

Nichtregierungsorganisationen berichten von Hunderten Getöteten bei den Demonstrationen. Die iranische Justiz hat bereits erste Anklagen gegen festgenommene Protestteilnehmer eingeleitet. Dabei steht auch der Vorwurf der „Kriegsführung gegen Gott“ im Raum – ein nach islamischem Recht in Iran mit der Todesstrafe bewehrter Tatbestand. Die Justiz hatte vergangene Woche „maximale Härte“ im Umgang mit Demonstranten angekündigt. Bei früheren Protestwellen wurden auch Todesurteile verhängt.

Der US-Präsident lässt sich derzeit über militärische Optionen gegen Iran informieren, wobei eine Intervention mit erheblichen Risiken verbunden wäre.

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KO KOSMO-Redaktion
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